Updates über P2P-Technik

Windows 10 - Filesharing-Prinzip für Windows Update deaktivieren

Microsoft wird Windows Updates in Windows 10 per Peer-to-Peer-Technik verteilen. Nutzer fungieren dabei auch als Uploader. So deaktivieren Sie P2P in Windows.

Windows 10 auf vielen Geräten

© Microsoft

Microsoft verteilt Updates per P2P - so schalten Sie es aus!

Im März hatte sich die P2P-Technik für Windows Updates in Windows 10 angedeutet, die Bestätigung kommt nun mit dem Release des Gratis-Updates. Bei der Peer-to-Peer-Technologie werden die Haupt-Server entlastet, indem die Clients praktisch als Server-Netzwerk fungieren und sich zusätzlich zu Microsofts Quellen untereinander mit den nötigen Dateien versorgen, die heruntergeladen werden sollen. In Windows Update lässt sich die Funktion - die standardmäßig eingeschaltet ist -  abschalten, wie Carsten Knobloch, Gründer von Caschys Blog, beschreibt.

Dazu gehen Sie in Windows 10 einfach in die PC-Einstellungen und öffnen den Punkt "Update und Sicherheit". In "Windows Update" klicken Sie anschließend auf die "Erweiterten Optionen". Dort finden Sie den Punkt "Übermittlung von Updates". Dort kann man die Funktion gänzlich deaktivieren oder so anpassen, dass das P2P-Prinzip lediglich im eigenen Heimnetzwerk oder zusätzlich auch online greifen soll. Schieben Sie den Regler einfach nach links, oder belassen Sie ihn in der Standardeinstellung und wählen Sie die gewünschte Option per Klick.

Beim Rollout großer Windows Updates ist eine solche Funktion aus Microsofts Sicht sinnvoll, damit es nicht zu Engpässen oder sogar Ausfällen kommt. Denn nicht immer kann Microsoft bis zu 40 Terabit pro Sekunde an Bandbreite reservieren, um Updates zu verteilen.

Lesetipp: Windows 10 oder Windows 7?

Weniger sinnvoll ist, die Funktion in der Standardeinstellung zu aktivieren und den Nutzer kaum darüber zu informieren. Denn ein aktiver Upload schränkt die Bandbreite für den Nutzer ein. Ist er darüber nicht informiert, können verminderte Geschwindigkeiten beim Nutzen von Cloud-Diensten oder sozialen Netzwerken schnell zu unnötigen Kurzschlussreaktionen führen. Außerdem gibt es weiterhin Nutzer von Internet-Volumentarifen. Gerade diese werden zusätzlichen Traffic ganz und gar nicht begrüßen.

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