Neue Hintertür

Windows 10 kostenlos: Gratis-Update mit Trick weiterhin durchführen

Die Frist für das Windows 10 Gratis Update ist eigentlich vorbei, auch das Tool für eingeschränkte Nutzer wird angepasst. Doch es gibt einen neuen Trick.

Windows 10: Anniversary Update erzwingen

© pc-magazin.de

Mit diesem Tool bekommen Sie das Anniversary Update - auf älteren System beschert es Ihnen wohl auch eine Windows-10-Lizenz.

Wer Windows 10 als Gratis-Update nutzen möchte, obwohl dies nach dem 29. Juli eigentlich nicht mehr möglich sein soll, hat noch mehrere Möglichkeiten. Wie heise.de in Tests herausfand, lässt sich mit dem Windows 10 Update Assistenten wohl nicht nur das Windows 10 Anniversary Update erzwingen. Wer das Tool unter Windows 7 oder 8.1 aufruft und vorher den Dateinamen des Assistenten ändert, der bekomme angeblich eine kostenlose Aktualisierung inklusive Lizenzaktivierung für Windows 10.

heise.de fand heraus, dass der Update-Assistent mit dem Dateinamen „Windows10Upgrade28084.exe“ identisch mit dem Installer ist, den Nutzer mit körperlichem Handicap noch nutzen können. Dieser wiederum trägt den Dateinamen „Windows10upgrade24074.exe“. Lässt man die Namensänderung weg und führt den erstgenannten Update-Assistenten unter Windows 7 oder 8.1 auf, wird im Normalfall Windows 10 installiert – das Betriebssystem frägt dann währenddessen nach einem gültigen Lizenzschlüssel für Windows 10.

Ändert man den Dateinamen des Assistenten nun von „Windows10Upgrade28084.exe“ in „Windows10upgrade24074.exe“, soll sich das Tool genauso wie das Programm für körperlich beeinträchtigte Nutzer verhalten. Windows 7 und Windows 8.1 würden ohne weitere Probleme auf Windows 10 aktualisiert – und das System anschließend aktiviert.

Lesetipp: Windows 10 Anniversary Update – die Neuerungen

Wir hatten bisher noch nicht die Gelegenheit gehabt, die geschilderte Vorgehensweise zu prüfen. Allerdings hat Microsoft uns schon verraten, dass Nutzern ein Umweg über den Support das Windows 10 Gratis Update bescheren kann. Nutzer, die die Frist aus nachvollziehbaren Gründen nicht einhalten konnten, müssen Microsoft glaubhaft darlegen, dass ein Update geplant war. Dann biete der Support entsprechende Hilfestellung zum Update.

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