Interne Version 1511

Windows 10 Update: Das kommt neu mit Threshold 2

Windows 10 hat das Threshold 2 Update bekommen. Das Herbst- bzw. November-Update 1511 fügt erstmals neue Features hinzu. Hier der Überblick!

Windows 10: Threshold 2 Update sorgt für Version 1511

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Windows 10: Threshold 2 Update sorgt für Version 1511

Bisher hat Windows 10 via Windows Update vorrangig nur Bugfixes und Sicherheits-Patches erhalten. Hin und wieder wurden Apps wie Edge und Skype aufgebohrt. Doch mit dem Herbst- beziehungsweise November-Update Threshold 2 hat Microsoft erstmals an Windows 10 selbst gedreht und mehr oder weniger kleine Features hinzugefügt, die es nicht zum Release am 29. Juli 2015 in das neue Betriebssystem geschafft haben. Wir verraten im Überblick, was sich geändert hat.

Intern vergibt Microsoft für Windows 10 mit dem Herbst-Update nun die Versionsnummer 1511. Diese steht für den elften Monat (November) im Jahr 2015. Wenn Sie die Details zu Windows per „winver“-Befehl abrufen, sehen Sie statt Windows 10.0 nun Windows 1511. Den Befehl geben Sie in der Eingabeaufforderung („Ausführen“, „cmd“) oder direkt links unten ins Cortana-Fenster ein.

1511 ist nur die interne Versionsnummer, der offizielle Name bleibt Windows 10. Windows-Insider haben schon seit den jüngsten Build-Updates einen Blick auf die neuen Features werfen können, daraus stammt auch der Screenshot oben.

Kein Upgrade für Clean Install mehr nötig

Mit „Windows 1511 markiert Microsoft einen Meilenstein. Wer Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 aktualisiert, erhält via Windows Update genauso wie über das erneuerte Media Creation Tool für ein Clean Install von Windows 10 ab sofort die aktuelle Version. Wer Windows 10 schon hat, erhielt den Download zum Patch Day via Windows Update.

Lesetipp: Windows 10 oder Windows 7?

Neben einigen Tweaks für die Oberfläche ist ein entscheidendes neues Feature, dass Sie Windows 10 nun auch mit einem Key für Windows 7 oder Windows 8 sauber neuinstallieren können. Der Umweg über ein Upgrade via Windows Update ist nicht mehr nötig.

Technik & Performance

Dazu kommen Performance-Tweaks durch Änderungen bei der Hauptspeicherverwaltung. Wird beispielsweise RAM knapp, können aktuell weniger verwendete Inhalte komprimiert werden, anstatt gleich den virtuellen Speicher auf der Festplatte zu befüllen. Dadurch wird das Arbeiten auf Dauer angenehmer, weil flotter. Wer zudem eine Skylake-CPU hat, der wird mit Windows 10 Threshold 2 je nach Anwendung deutliche Performance-Schübe spüren. Details gibt es im verlinkten Artikel.

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