Stabil und fast frei von Bugs

Windows 10 - RTM-Version kommt später - Update

Die Auslieferung von Windows 10 als RTM-Version (Release to Manufacturing) verzögert sich leicht. Ursprünglich war der 9. Juli angepeilt.

Microsoft hat eine neue Windows-10-Preview als ISO-Download veröffentlicht.

© Microsoft

Die Fertigstellung von Windows 10 verzögert sich wohl auf nächste Woche.

Update vom 10. Juli:

Der Release der RTM-Version von Windows 10 verschiebt sich auf Mitte kommender Woche. Das sollen Insiderquellen gegenüber neowin.net verraten haben. Microsoft soll demnach zuerst mit dem 9. Juli geplant haben, habe das angepeilte Milestone-Ziel aber nicht erreicht. Als neuer Zeitraum für die Auslieferung der Hersteller-Version von Windows 10 gilt nun also ein Datum rund um den 15. Juli 2015. Wir sind auf etwaige Verschiebungen beim Verkaufsstart von dedizierten Windows-10-Geräten gespannt und halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Originalmeldung vom 7. Juli:

Windows 10 ist anscheinend stabil genug und weitgehend frei von größeren Bugs, um in den Verkauf starten zu können. Das zumindest lässt der aktuelle Bericht vermuten, wonach in dieser Woche die Auslieferung der RTM-Version anstehe. Verantwortlich für die Meldung zeichnet das Tech-Portal The Verge, das sich auf Aussagen von Microsoft nahestehenden Quellen stützt. Zudem seien bereits Windows-10-Builds gesichtet worden, die als "Release Candidate" für die finale Fassung in Frage kommen.

RTM steht für "Release to Manufacturing" und entspricht der Grundversion einer Software. Diese können Hersteller anpassen, um Geräte mit der jeweiligen Software inklusive eigenen Anwendungen zu verkaufen. Stellt sich die Meldung zur RTM-Version von Windows 10 als wahr heraus, bliebe Herstellern weniger als drei Wochen Zeit, um ihre Tablets, Desktop-Computer und Notebooks für den Verkauf vorzubereiten. Der offizielle Startschuss von Windows 10 ist der 29. Juli 2015. Geräte mit Windows 10 werden schätzungsweise ab August angeboten.

Lesetipp: Windows 10 Home vs. Pro & Co.

Im Gegensatz zu vorherigen Windows-Veröffentlichungen ist das von Microsoft gesetzte Zeitfenster bis Ende Juli nicht so streng zu bewerten. Sollte Windows 10 also zum Start noch Fehler aufweisen, wird Microsoft versuchen, sie schnell auszubügeln. Das bringt der Wechsel des Vertriebsmodells von "Windows als Produkt" in "Windows als Service" mit. Schon jetzt gibt es Hinweise, dass Microsoft an einem Quasi-"Service Pack" für Windows 10 arbeitet. Es trägt laut Leaks den Codenamen "Threshold R2". Der Codename von Windows 10 war "Threshold".

Bei Windows 10 soll es sich um das letzte große Windows-Release handeln. Ein Windows 11 wird es demnach nicht geben. Vielmehr plant Microsoft kleinere Updates, um sein System auf dem aktuellen Stand zu halten.

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