Grafikfehler

Windows 10: Nvidia-Treiber sorgt für Startmenü-Probleme und mehr

Ein aktueller Treiber sorgte unter Windows 10 für Probleme: App-Abstürze, Bildfehler bei GIF- und Video-Dateien sowie Probleme mit dem Startmenü.

Zotac Geforce GTX 1080 AMP extreme

© Zotac

Wer seiner Nvidia-Grafikkarte neue Treiber spendieren wollte, konnte unter Windows 10 Probleme bekommen. Im Bild: Zotac Geforce GTX 1080 AMP extreme

Wer am Wochenende den Nvidia-Treiber 375.57 für seine Grafikkarte installierte, konnte unter Windows 10 verschiedene Probleme bekommen. Wie Nutzer berichten, stürzten verschiedene Windows-Store-Apps einfach ab. Live-Kacheln im Startmenü ließen sich nicht verschieben und das Abspielen von GIF-Animationen oder Videos führte auf dem Bildschirm zur Bildung von Artefakten. Der Treiber sollte Systeme eigentlich für aktuelle Spiele wie Battlefield 1, Civilization 6 oder das kommende Titanfall 2 optimieren.

Zu Nvidias Ehrenrettung muss man sagen, dass das Update 375.63 schnell nachgereicht wurde, das die Fehler behob. Dieses Update findet sich mittlerweile als aktueller Download über das Tool Geforce Experience beziehungsweise auf der offiziellen Nvidia-Webseite. Das Update wird wegen Fehlerbehebungen und eine optimale Leistung für die Nvidia-Grafikkarte im eigenen Rechner dringend empfohlen. Die Nutzerberichte zu den möglichen Fehler mit dem veralteten Treiber finden Sie auf Reddit.

Nvidia hat mit dem aktuellen Problem nicht das erste Mal Schwierigkeiten mit aktualisierten Treibern oder neuen Grafikchips. Zum Start des Multiplayer-Shooters The Division im März von Ubisoft sorgte ein vorgeblich optimierter Treiber für Abstürze des Systems. Später im Juli gab es VR-Probleme mit dem Display-Port bei den neuen High-End-Grafikkarten Geforce GTX 1080 und 1070. In diesem Zusammenhang lässt sich auch ein Lüfterproblem bei Founders Editions der neuen Pascal-Karten nennen.

Bei einigen Nutzern nicht unvergessen ist auch das Speicherproblem der Geforce GTX 970, die mit 4 GB GDDR5 RAM beworben wurde, von denen ein Achtel jedoch deutlich langsamer angebunden ist als der Rest. In den USA wurde Nvidia deswegen zur Zahlung von 30 Euro pro Käufer und Grafikkarte verurteilt.

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