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Windows 10 nach dem Gratis-Update: Kosten, Upgrade-Hinweise und mehr

Das Gratis-Update auf Windows 10 ist ab dem 30. Juli nicht mehr möglich. Microsoft verrät Infos zu Kosten für Spätumsteiger und zur Zukunft des GWX-Tools.

Windows 10

© tanuha2001 / shutterstock.com

Die kostenlose Update-Phase für Windows 10 ist bald zu Ende.

Microsoft hat rund zweieinhalb Monate vor dem Ende der Gratis-Update-Phase auf Windows 10 betont, dass Nutzer ab dem 30. Juli nicht mehr kostenlos von Windows 7 oder Windows 8.1 aktualisieren können. Stattdessen wird Microsoft für ein Betriebssystem-Upgrade Geld verlangen. Auf dem Windows-Blog verrät Microsoft die voraussichtlichen Kosten: Demnach sollen (US-)Nutzer für eine Lizenz von Windows 10 Home 119 US-Dollar zahlen. Preis-Infos zu einer vollen Pro-Lizenz oder einer reinen Upgrade-Möglichkeit kamen in dem Blog-Beitrag nicht zur Sprache.

Die 119 US-Dollar entsprechen ziemlich genau dem Betrag, den Microsoft zum Start von Windows 10 bekannt gegeben hat. Demnach dürfte bereits ein Blick in die entsprechende Meldung aus dem Sommer 2015 reichen, um die Kosten für Windows 10 zu bestimmen. Während Microsoft in den USA für die Home- etwa 120 und für die Pro-Lizenz 200 US-Dollar (jeweils zuzüglich Steuern) nannte, lagen die kommunizierten Beträge (inklusive Mehrwertsteuer) in Deutschland teilweise deutlich höher.  Für Windows 10 Home würden demnach 135 Euro und für Windows 10 Pro 280 Euro fällig. Ob sich das bewahrheitet, bleibt abzuwarten.

Was sollten Sie jetzt tun?

Wenn Sie einen neuen Rechner kaufen wollen, etwa mit UEFI-Bios, auf Skylake-Basis, mit M.2-SSD und weiteren modernen Technologien, dann sollten Sie auf Windows 10 setzen. Nur dort wird der Support sichergestellt sein. Bei Windows 7 kann es auf neuen Systemen hin und wieder – und künftig wohl öfter – zu Problemen kommen. Um noch vom Gratis-Update zu profitieren, sollten Sie für wenig Geld eine Lizenz für Windows 7 erwerben, und damit kostenlos auf Windows 10 aktualisieren.

Für Nutzer, die nicht umsteigen wollen, gibt es ebenso Neuigkeiten. Microsoft hat versichert, dass das mitunter lästige GWX-Tool, das Nutzer auf Windows 10 aufmerksam macht, ab dem 30. Juli deaktiviert wird.

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