Kaby Lake, Bristol Ridge und 8996

Nur mit Windows 10: Support für neue CPUs von Intel, AMD & Co. eingeschränkt

Der Support für 2016 erscheinende CPUs ist auf Windows 10 beschränkt. Das betrifft Intels Kaby Lake, AMDs Bristol Ridge und Qualcomms 8996. Wer aufrüsten will, sollte sich also mit Windows 10 anfreunden.

Windows 10 oder Windows 8.1

© Montage: WEKA / Microsoft

Zeit für Windows 10: Windows 7 wird bald veraltet sein - wenn der Nutzer die neueste Hardware benötigt. Auch mit Windows 8.1 wird es eng.

Früher oder später wird Microsoft nur noch Windows 10 unterstützen, das ist abzusehen. In einem aktuellen Eintrag auf dem Windows-Blog stellen die Redmonder klar, dass Windows 7 und Windows 8.1 schon für in diesem Jahr erscheinende neue CPUs von Intel, AMD und Qualcomm keinen Support mehr gewährleisten können.

Konkret heißt das: Intels neue Generation mit dem Codenamen Kaby Lake, Bristol Ridge bei AMD und der Qualcomm 8996 (Snapdragon 820) werden unter den Vorgängern von Windows 10 nicht ihr volles Potenzial ausfahren können. Unter Umständen kann es dann auch zu Performance-Einbrüchen und anderen Problemen kommen.

Bei Windows 7 begründet Microsoft die Entscheidung damit, dass sich das Betriebssystem bereits in seinem Lebenszyklus für den erweiterten Support befindet. Schon seit dem 13. Januar 2015 bekommt Windows 7 nur noch Sicherheits-Updates, keine Aktualisierungen mehr mit neuen Features, beispielsweise für den Support für neue Hardware. Bei Windows 8.1 ist es zwar erst Anfang 2018 soweit – doch Microsoft betont an dieser Stelle, dass Windows 10 die einzige Plattform sein wird, die für Intels, AMDs und Qualcomms künftige Produkte gewappnet sein wird.

Lesetipp: Windows 10 Update Meldung ausschalten

Beim Support eines Betriebssystems für Prozessoren kommt es darauf an, wie gut die Software mit den Funktionen der Hardware harmoniert. Windows 7 wurde zu einer Zeit entwickelt, in der Prozessoren zumeist nur klassische Aufgaben hatten. Heutige Computer-Chips bieten fast durchgängig zusätzliche Grafikeinheiten (Intel GMA und HD Graphics oder etwa AMD Fusion, bzw. Llano), dazu kamen später weitere Funktionen wie etwa für WLAN und bei Skylake beispielsweise auch für Sicherheit. Um diese Features performant unter einen Hut zu bekommen, muss Microsoft also einen Strich machen.

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