Updates sperren

Windows 10 - Dieses Tool macht Schluss mit Windows-Update-Zwang

Windows 10 Home installiert Windows Updates automatisch - für Nutzer nicht immer optimal. Ein Microsoft-Tool erlaubt nun doch mehr Kontrolle.

Windows 10 Sicherheit: Symbolbild

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Windows Updates: Nicht immer sind sie erwünscht. Dieses Tool gibt Ihnen mehr Kontrolle in Windows 10 Home.

Doch keine Zwangs-Updates in Windows 10 Home: Im Support-Bereich von Microsoft steht schon länger das Problemlösungs-Tool "Show or hide updates" bereit. Mit der Info, dass Nutzer erst mit der Pro- oder Enterprise-Version ungewollte oder problematische Windows Updates hinauszögern können, wird das Microsoft-Tool immer interessanter. Mit dem kleinen Programm ist es möglich, einzelne Windows Updates nach der Deinstallation an einer automatischen Neuinstallation zu hindern.

Das Tool funktioniert laut einer aktuellen Änderung des Microsoft-Knowledge-Base-Artikels nicht mehr nur in der Insider Preview, sondern auch in der aktuellen Testversion. Das Build 10240 entspricht der Fassung, die ab dem 29. Juli verfügbar gemacht wird. Laufende Updates sollen Windows dann auf dem aktuellen Stand bringen - das heißt: neue Features hinzufügen und Sicherheitslücken stopfen. Während Letztgenanntes dringend empfohlen wird, sind neue Features nicht immer erwünscht - gerade wenn die Hardware nicht mitspielt.

Das Microsoft-Tool "Show or hide updates" soll eigentlich zum Einsatz kommen, wenn System-Patches oder Hardware-Treiber von Windows Update Probleme machen. Man soll die betroffenen Downloads anschließend unter Windows 10 löschen. Das passiert bei Treibern unter: "Geräte-Manager", Rechtsklick auf das entsprechende Gerät, "Treiber deinstallieren". Bei Windows Updates gehen Sie in "Systemsteuerung", "Windows Updates", "Installierte Updates" und wählen anschließend den ungewünschten Download aus. Klicken Sie auf "Deinstallieren".

Lesetipp: Lohnt sich Windows 10?

Der Dienst Windows Update sucht anschließend erneut nach Patches, das Tool gibt Ihnen aber die Möglichkeit, einzelne Elemente abzuwählen. Das Tool funktioniert derzeit in der aktuellen Version. Es bleibt abzuwarten, ob Microsoft künftig Einschränkungen umsetzt.

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