30-Tage-Downgrade und gelockerte Hardwarebindung

Windows 10 nach Gratis-Update - neue Infos

Auf der IFA Preview hat Microsoft gegenüber Medien Neuigkeiten zu Windows 10 verraten. Kurz vor dem Windows 10 Release gibt es Details zum Downgrade und zur Hardwarebindung.

Windows 10 auf vielen Geräten

© Microsoft

Windows 10: Microsoft verrät Details zu Downgrade und Hardwarebindung.

Weniger als vier Wochen vor dem Release von Windows 10 kommen neue Details zum Gratis-Update. Diese betreffen das Downgrade für Lizenz-Inhaber von Windows 7 und Windows 8.1 - nachdem sie auf Windows 10 aktualisiert haben - sowie die Hardware-Bindung, über die sich vor allem Schrauber Gedanken machen, die häufig PC-Komponenten austauschen wollen.

Microsoft soll auf einem IFA-Vorschauevent gegenüber der deutschen IT-Website computerbase.de verraten haben, dass ein Lizenz-Downgrade ohne Datenverlust innerhalb von 30 Tagen möglich ist, nachdem der Nutzer das Gratis-Update auf Windows 10 wahrgenommen hat. Neugierige Nutzer würden also rund vier Wochen lang in Windows 10 schnuppern und nach Wunsch wieder zu Windows 7 oder 8.1 zurückkehren können. Ob es dafür ein eigenes Programm oder Funktionen in den PC-Einstellungen (bzw. Systemsteuerung) geben wird, bleibt abzuwarten.

Auch zum Thema Hardware-Bindung habe sich Microsoft geäußert. Demnach werde der Software-Hersteller mit den verbreiteten OEM-Lizenzen, die in der Regel nur für den beschränkten Austausch einzelner Komponenten berechtigen, sehr kulant umgehen. Nutzer, die wechseln wollen, sollen beim Update auf Windows 10 keine Hürden auferlegt bekommen. Meldet sich also das Aktivierungsfenster unter Windows 10, sollen die beiden gängigen Schritte Online- und Telefonfreischaltung keine Probleme machen.

Uneingeschränkt blieben weiterhin die Retail-Versionen von Windows 7 oder Windows 8.1. Inhaber könnten diese auch in Zukunft beliebig auf neue Rechner umziehen.

Die Infos kommen parallel zum Blog-Eintrag von Microsoft, wonach Windows 10 am 29. Juli 2015 zuerst für Teilnehmer des Insider-Programms und später schubweise für alle Anwender kommt, die das Reservierungs-Tool genutzt haben. Zudem gibt Microsoft bekannt, dass Firmenkunden mit Volumenlizenzen ab dem 1. August Windows 10 als Enterprise- und als Education-Fassung per Download bekommen.

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