DoNotSpy10 als Download

Windows 10 - Datenschutz-Tool sorgt für mehr Privatsphäre

Kritik an den Standardeinstellungen von Windows 10: Mit DoNotSpy10 kommt ein Gratis-Tool, das höheren Datenschutz und mehr Privatsphäre bietet.

DoNotSpy10 unter Windows 10

© Montage / pxc-coding.com

DoNoSpy10 gibt Ihnen Ihre Privatsphäre unter Windows 10 zurück.

Windows 10 sammelt Daten über den Nutzer und telefoniert nach Hause - zumindest in den Expresseinstellungen nach dem Windows-Setup. Unerfahrene Nutzer oder solche, die es eilig haben, belassen die Standardeinstellungen des neuen Microsoft-Betriebssystems, müssen dann jedoch mit einem höheren Mangel an Privatsphäre rechnen. Microsoft sammelt beispielsweise App-Daten über das Nutzerverhalten, um Werbung anzupassen oder auf Basis dessen neue Funktionen zu entwickeln. Das sorgt vielerorts für Kritik.

Umgehen kann man dies, indem man sich nach der Installation von Windows 10 ein paar Minuten Zeit nimmt, um entsprechende "Spionage"-Funktionen Schritt für Schritt zu deaktivieren. Dies ist auch hinterher möglich, nachdem man die Expresseinstellungen übernommen hat, ist aber über diverse Menüs und Schalter verteilt und eher mühsam. Ein Tool bietet nun einfache Hilfe. DoNotSpy10 ist kostenlos und bietet nach der Installation einen gebündelten Zugriff auf alle wichtigen AntiSpy-Einstellungen, damit Windows 10 so wenig über den Nutzer erfährt und weitergibt, wie möglich.

Lesetipp: Windows 10 Problem - Hohe CPU-Auslastung lösen

DoNotSpy10 kommt vom Software-Entwickler Jonas Zimmermann, der schon in der Vergangenheit Tweak-Tools für Windows erstellt hat. Sein Programm DoNotSpy10 ist kostenlos, man sollte jedoch ein benutzerdefiniertes Setup auswählen und die Adware Open Candy von der Installation ausschließen. Unterstützen kann man Zimmermann auch über Spenden, Infos zu entsprechenden Möglichkeiten bietet seine Website.

Lesetipp: Windows 10 oder Windows 7?

Ist das Tool installiert und ausgeführt, können Sie in einer großen Liste an Einstellungen einfach die Häkchen für Optionen setzen, die für Sie nicht in Frage kommen. Markieren Sie eine Option, gibt es eine Beschreibung, damit Sie wissen, was genau Sie mit der entsprechenden Auswahl bewirken.

Nachtrag vom 06.08.2015:

Abgesehen von der Adware können auch die umfangreichen Systemzugriffe des Tools dafür sorgen, dass Virenscanner anschlagen. Beziehen Sie das Tool von der offiziellen Quelle, können Sie es vor der Installation im Virenscanner auf die Liste der erwünschten Programme setzen.

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