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Windows 10 Creators Update: Aktuelle Probleme und mögliche Lösungen

Das Creators Update für Windows 10 kommt und kann bei einigen Nutzern zu Ärger führen. Wir sammeln erste Probleme und mögliche Lösungen.

Windows 10: Blue Screen mit QR-Code

© pc-magazin.de

Windows 10: Wenn es hart auf hart kommt, lässt sich der Blue Screen of Death blicken. Wir geben Tipps, wie sich das vermeiden lässt.

Seit dem 11. April lässt Microsoft seine Nutzer das Creators Update für Windows 10 herunterladen. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Rechnern, die derzeit auf das aktuelle Betriebssystem setzen, kann es naturgemäß zu Schwierigkeiten kommen. Online bei Microsoft oder auf dem Webportal Reddit berichten Nutzer von verschiedenen Problemen, wie etwa mit der Internetverbindung, Energieoptionen, Apps oder scheinbar inkompatibler Hardware wie Realtek-HD-Soundchips oder Bluetooth-Zubehör. Wir sammeln häufige Beschwerden und geben erste Tipps zur Fehlerbehebung.

Wer an seinem Rechner keinen Internetzugang mehr hat, soll laut Microsoft mit der Windows-Netzwerkdiagnose zurück ins Netz kommen. Diesen finden Sie in den Einstellungen ([Windows] + [i]) unter „Netzwerk und Internet“. Alternativ klicken Sie mit der rechten Maustaste unten rechts auf das Netzwerksymbol und wählen die Problembehandlung aus. Wenn verbaute Hardware-Komponenten oder angeschlossene Geräte Probleme nach dem Windows 10 Creators Update machen, dann hilft meist ein Treiber-Update. Schauen Sie dafür auf die Herstellerwebseiten Ihrer Geräte.

Häufig treten auch fehlende Anzeigen im Startmenü auf, etwa die Optionen zum Herunterfahren, neu starten und Energie sparen. Tritt dies unter Windows 10 Pro auf, nutzen Sie die Gruppenrichtlinien. Im Suchfenster des Startmenüs tippen Sie dazu „gpedit.msc“ ein. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage und wählen dann links unter Benutzerkonfiguration den Punkt Administrative Vorlagen, Startmenü und Taskleiste aus. Suchen und klicken Sie in den Eintrag „Befehle‚ Herunterfahren‘, ‚Neu starten‘, ‚Energie sparen‘ und ‚Ruhezustand‘ entfernen und Zugriff darauf verweigern“. Dort sollte „Nicht konfiguriert“ oder „Deaktiviert“ ausgewählt sein. Klicken Sie bei Änderungen auf Übernehmen.

Lesetipp: Windows Update im April 2017 stopft kritische Sicherheitslücken

Mit Windows 10 Home müssen Sie dafür den Registrierungseditor nutzen. Tippen Sie „regedit“ in die Startmenü-Suche ein. Navigieren Sie zu dem Knoten „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer“. Wenn es darin einen Eintrag „NoClose“ gibt, dann geben Sie ihm den DWORD-Wert „0“. Ein Neustart übernimmt die Änderungen. Mit fehlenden Power-Optionen kommen Sie per mehrmaliger Tastenkombination [Alt] + [F4] zum Ziel und zur Auswahl für das Neustarten.

Wenn vorinstallierte Apps Probleme machen, gilt es meist zu warten , bis Microsoft das Problem in den Griff bekommt. Microsoft rät dazu, zum vorherigen Build zurückzugehen. Dazu müssten Sie in den Einstellungen auf "Update und Sicherheit" und "Wiederherstellen" klicken. Dort können Sie den PC zurücksetzen (Backup!), zur vorherigen Version zurückkehren oder den erweiterten Start auswählen. Sinnvoll kann anstatt eines Downgrades auch sein, auf alternative Desktop-Tools statt der Windows-Apps zu setzen.

Lesetipp: Windows 10 Store deinstallieren - so geht's

Weitere Problemlösungen für Windows Update können Sie dem verlinkten Artikel entnehmen. Behalten Sie im Hinterkopf, dass es  sich bei den im Artikel geschilderten Problemen nicht um flächendeckende, sondern vereinzelt vorkommende Probleme handelt. Bei uns in der Redaktion etwa haben schon mehrere - alte wie neue - Rechner das Update problemlos verkraftet. Auf Probleme sind wir selbst bislang nicht gestoßen.

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