RuntimeBroker.exe-Bug

Windows 10 - Probleme mit hoher CPU-Auslastung lösen

Windows 10 hat einen Bug, der im Leerlauf zu einer hohen CPU-Auslastung führt. Das Problem liegt im Prozess "Runtime Broker", so lösen Sie es!

Windows 10 auf vielen Geräten

© Microsoft

Windows 10 hat einen Bug - so können Sie ihn lösen!

Der Release von Windows 10 ist eine Woche her. Nach und nach kommen Bugs und Probleme ans Licht, die findige Nutzer lösen - meistens jedenfalls. Nach Problemen mit der Installation (Windows 10 Fehler 80240020) oder einem nicht angezeigten Update  (Windows 10 Update wird nicht angezeigt) kann es während der Nutzung von Windows 10 im Leerlauf zu einer erhöhten CPU-Auslastung kommen. Diese äußert sich in schneller drehenden Lüftern, die bei Laptops an der Akkuleistung nagen. Auf PCs sorgen diese entsprechend für einen höheren Stromverbrauch.

Nutzer auf dem Internetportal Reddit haben als Verantwortlichen die "Tipps für Windows 10" ausgemacht, die das neue Microsoft-Betriebssystem dem Anwender regelmäßig anzeigt. Entsprechend lautet die Lösung, diese Tipps zu deaktivieren. Gehen Sie dafür in "System", "Benachrichtigungen und Aktionen" und schalten Sie die Funktion "Tipps zu Windows anzeigen" aus.

Das Problem liegt - nach einem Blick in den Task-Manager - am Prozess "Runtime Broker" (RuntimeBroker.exe). Dieser sorgt schon seit Windows 8 hin und wieder für eine unnötige Belastung von CPU, RAM oder Speicherplatz. Deaktivieren sollten Sie den Prozess nicht, viele Apps benötigen ihn. Es handelt sich um ein Sicherheits-Feature, das für das Ressourcen-Management von Apps verantwortlich ist.

Lesetipp: Windows 10 oder Windows 7?

Der Fehler liegt offenbar in der Art und Weise, wie die Windows-10-Tipps mit dem Prozess kommunizieren, beziehungsweise welche Ressourcen der Prozess den Tipps einräumt. Es ist davon auszugehen, dass Microsoft den Bug schon bald über Windows Update beheben wird. Solange sollten Sie die Tipps einfach deaktivieren.

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