Droid Dream Light

Wieder schädliche Apps im Android Market

Zum wiederholten Mal sind in Googles Android Market schädliche Apps aufgetaucht, die erst durch Antivirusfirmen entdeckt worden sind. Google hat sie nach der Entdeckung zwar relativ rasch entfernt, scheint jedoch mit der Vorabprüfung angebotener Anwendungen für Android-Geräte überfordert zu sein.

Wieder schädliche Apps im Android Market

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Wieder schädliche Apps im Android Market

Tim Wyatt vom Sicherheitsunternehmen Lookout, spezialisiert auf Schutzlösungen für Mobilgeräte, meldet im Lookout Blog, dass die in der letzten Woche entdeckten Apps den Schädling "Droid Dream Light" enthielten. Dabei handele es sich um eine abgespeckte Variante des im März im Android Market entdeckten Trojanischen Pferds Droid Dream. Es sollen 26 mit "DDLight" verseuchte Apps entdeckt worden sein. Lookout schätzt, dass zwischen 30.000 und 120.000 Anwender die schädlichen Programme herunter geladen haben.Lookout hat die Schädlinge nach eigenen Angaben entdeckt, weil ein App-Entwickler im Android Market auf manipulierte Versionen seiner eigenen App sowie der eines anderen Entwicklers gestoßen ist. Diese beiden sowie weitere 24 daraufhin aufgespürte Apps wurden unter mehreren verschiedenen Entwicklerkonten angeboten.Die Namen dieser Entwicklerkonten lauten "Magic Photo Studio", "Mango Studio", "E.T. Tean", "BeeGoo", "DroidPlus" und "GluMobi". Zu den verseuchten Apps zählen Spiele wie "Tetris" oder "Solitaire Free", Tools wie "System Monitor" und System Info Manager", etliche Bildbearbeitungsprogramme sowie Sammlungen freizügiger Fotos wie "HOT Girls" oder "Sexy Legs".Einmal installiert, wird DDLight durch bestimmte Ereignisse automatisch aktiviert, etwa durch einen herein kommenden Anruf. Es sendet technische Daten des Geräts an einen Server im Internet. DDLight kann weitere Software-Pakete herunter laden, anders als sein Vorläufer ist es jedoch für deren Installation darauf angewiesen den Benutzer zur Mitarbeit zu bewegen.Um sich vor unliebsamen Überraschungen zu schützen, sollten Android-Nutzer bei der Installation einer neuen Anwendung darauf achten, welche Zugriffsrechte die App verlangt. Passen diese nicht so recht zum angeblichen Zweck der App, sollte die Installation besser abgebrochen werden. Einen gewissen Sicherheitsgewinn bieten spezielle Schutzprogramme für Mobilgeräte.

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