Quartalszahlen 2014

Whatsapp - Millionen-Verluste durch Mitarbeiteroptionen

Whatsapp generiert einen Verlust von 232,5 Millionen US-Dollar. Hauptgrund sind enorm hohe Aufwendungen für Mitarbeiteroptionen.

WhatsApp

© Screenshot

WhatsApp

Facebook-Tochter Whatsapp fährt Millionen-Verluste ein: Der beliebte Messaging-Dienst schrieb in den ersten sechs Monaten 2014 einen Verlust von 232,5 Millionen US-Dollar. Facebook hatte erstmals die Quartalszahlen für Whatsapp veröffentlicht.

Im Vergleich dazu waren es im Vorjahreszeitrum lediglich 58,8 Millionen US-Dollar Verlust. Ein Grund für die hohen Verluste sind die enorm hohen Ausgaben für Aktienoptionen an Mitarbeiter. Im ersten Halbjahr 2014 musste das Unternehmen 206,5 Millionen US-Dollar dafür zahlen.

Facebook-Gewinn steigt auf 806 Millionen US-Dollar

Zudem konnte Whatsapp trotz einer Jahresgebühr von 0,89 Euro (0,99 US-Dollar) nur einen Umsatz von 16 Millionen US-Dollar generieren. Eine mögliche Ursache dafür könnte zum einen sein, dass die Gebühren erst ab dem zweiten Jahr anfallen. Zum anderen ist der Messenger für Nutzer, die den Dienst schon vor der Umstellung auf das Abo-System nutzten, weiterhin kostenlos.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sieht die Investitionen in den Messenger langfristig. Das Tochterunternehmen Whatsapp solle vor allem Nutzer generieren und werde in den nächsten fünf Jahren zu einem eigenständigen Unternehmen aufgebaut.

Mehr zum Thema

Whatsapp Übernahme
Messenger-Übernahme

Im Dezember wiesen Whatsapp und Facebook Fusionsgerüchte noch weit von sich. Doch nun stellen sie sich als wahr heraus.
Whatsapp
Analyse zur Whatsapp-Übernahme

Was denkt die Finanzwelt über Facebooks Whatsapp-Deal? Wir haben nachgefragt.
Facebook-Startseite
Quartalsbericht Q3 2014

Facebook verdoppelt beinahe seinen Gewinn für das dritte Quartal 2014. Mark Zuckerberg plant bereits eine aggressive Investitionspolitik für die…
Tastatur mit Paragrafen-Knopf
Urheberrechtsverletzung

Blogbetreiber, die den Facebook-Share-Button und fremde Texte und Bilder in ihren Beiträgen verwenden, riskieren Geldstrafen wegen…
Facebook-Zentrale Dublin
Konkurrenz für Xing, Linkedin und Co.

Facebook plant nun auch in der Arbeitswelt Fuß zu fassen und entwickelt dazu ein eigenes Business-Netzwerk: "Facebook at Work".