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Webbrowser Opera 11 veröffentlicht

Der norwegische Softwareentwickler Opera hat die finale Version seines gleichnamigen Webbrowsers veröffentlicht. Zu den markantesten Neuerungen zählen Erweiterungen und das Tab Stacking.

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© Opera

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Opera hat sich beeilt: Die finale Version ist gerade mal drei Wochen nach der ersten öffentlichen Beta verfügbar. Geht man auf die Opera-Webseite , wird eine deutsche IP automatisch erkannt und die entsprechende Sprachversion zum Download angeboten.

Größter Fortschritt gegenüber Version 10 ist die Einbindung von so genannten Erweiterungen, wie sie von Googles Chrome und vor allem Mozillas Firefox-Browser hinlänglich bekannt sind. Erweiterungen sind zumeist kleine Tools für Spezialaufgaben, die direkt in den Borswer integriert werden und so seinen Funktionsumfang vergrößern. Mit ihnen kommen auch vermehrt externe Entwickler zum Zug, die extra dafür eingerichtete Seite war bei Stichproben aber des Öfteren nicht erreichbar.

Eine weitere wichtigste Neuerungen ist das "Tab Stacking". Mehrere Tabs lassen sich beliebig zu einer Gruppe zusammenfassen, was die Übersichtlichkeit erhöht. Fährt die Maus über diesen "Supertab", so werden alle Einzeltabs als Mini-Vorschau angezeigt, per Mausklick lässt sich ein Stack auch wieder auflösen.

Dazu kommen die so genannten "Extensions". Das sind Browser-Addons für bestimmte Aufgaben und Bereiche, Opera hat dazu einen eigenen Webkatalog angelegt. Addons sind etwa beim Firefox seit Jahren gang und gäbe und ein Teil seines Erfolgs. Laut Opera werden aktuell derzeit rund 10 bis 20 Extensions pro Tag eingereicht.

Eine weitere erwähnenswerte Neuerung ist die Adresszeile, die auffallend deutlich den Sicherheitsstatus einer besuchten Seite anzeigt. Dazu kommen die bei einer neuen Browser-Version üblichen Verbesserungen bei der Performance. Zudem ist Opera 11 trotz der Funktionsfülle bei der Installation rund 30 Prozent kleiner als das aktuelle Opera 10.63.

Mit einem Marktanteil von unter drei Prozent muss sich Opera in Deutschland sogar hinter Apples Safari und Googles Chrome anstellen, hat aber eine treue Fangemeinde. Seit Version 10 unternimmt Opera verstärkt Anstrengungen, Anteile zurück zu gewinnen - unter anderem wurde mit Unite, einer Art persönlicher Server für den Datenaustausch.

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