X-Window-Server

Wayland für Ubuntu verzögert sich

Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal wird nun doch ohne den X-Window-Nachfolger Wayland erscheinen.

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© Ottfried Schmidt

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Traditionell ist der X-Window-Server dafür zuständig, dass auf einem Linux-Bildschirm mit Fenstern gearbeitet werden kann. Seit einigen Jahren entwickelt Intel in seinem Open Source Technology Center die Alternative "Waylord", die einige Schwächen des alten X-Window-Servers beheben soll. Mark Shuttleworth sieht Waylord als gute Grundlage für die Ubuntu-Oberfläche Unity an und wollte Waylord ab Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal einsetzen. Daraus wird nun nichts, weil nach Ansicht der Entwickler die Integration in Ubuntu noch weitgehend im experimentellen Stadium steckt. Es gibt diverse Probleme mit Vesa- und Framebuffer-Treibern, sowie Farbprofilen und dem Betrieb mehrerer Grafikkarten. Interessierte Ubuntu-Anwender können dennoch Waylord aus den Repositories beziehen und installieren.

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