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Google zeigt Bilder und Funktionen von Chrome-OS [Video] Googles Chrome-OS - Erste Bilder und Funktionen erklärt

Der Suchmaschinenriese Google hat am Donnerstag erste Geheimnisse um sein Betriebssystem Chrome-OS gelüftet. magnus.de-Leser erfahren, wie sich das neue Betriebssystem anfühlen soll.
Google Chrome OS

Der Suchmaschinenriese Google hat am Donnerstag erste Geheimnisse um sein Betriebssystem Chrome-OS gelüftet (wir berichteten am Abend). magnus.de-Leser erfahren, wie sich das neue Betriebssystem anfühlen soll.

Google Chrome OS hat neben Pins und Tabs auch eine klassische Programmleiste an Bord.
Google Chrome OS hat neben Pins und Tabs auch eine klassische Programmleiste an Bord.

Wer bereits erste Erfahrungen mit dem Googles Browser Chrome hat, wird sich bei Chrome-OS schnell wohl fühlen: Denn das Betriebssystem ist wie ein Browser aufgebaut und basiert auf sogenannten Tabs - also Laschen wie sie Internet-Nutzer bereits von Browsern gewöhnt sind.

Google Chrome OS bietet Pins, Applikations- und Browser-Tabs

Neben den Browser-Tabs kommen in Google Chrome noch Pins und Applikation-Tabs am oberen Desktoprand hinzu. Überhaupt fungiert eine Art Desktopfläche als Browser. Bei den Pins handelt es sich um kleine Icon-Merker, die Google Chrome ganz links oben anzeigt. Sie dienen als Schnellstart-Knöpfe, mit denen Nutzer häufig genutzte Programme per Mausklick starten können.

Über Applikations-Tabs kann der Nutzer zwischen verschiedenen Programmen hin- und herschalten, wie er es auch von Browser-Tabs gewöhnt ist. Die Besonderheit bei Chrome.OS: Die Programme befinden sich in der "Cloud". Das ist Techsprech und bedeut nichts anderes, als dass die Daten und Programme sich nicht nur auf einem Computer sondern auch auf fremden Servern befinden und die Anwender über das Internet auf diese zugreifen.

Google bietet bereits verschiedene webbasierte Programme an wie E-Mail, eine Textverarbeitung namens Docs oder das Bildbearbeitungsprogramm Picasa. Kleinere Programmteile können sich User auch auf die Festplatte speichern um beispielsweise auch ohne Internetzugange mit den Applikationen arbeiten zu können.

Google Chrom OS Benutzeroberfläche

Google Chrome-OS hat ein Programm-Gedächtnis

Chrome-OS merkt sich, welche Programme der Nutzer zuletzt in Benutzung hatte, so dass der Anwender diese nach einem Neustart gleich in der Tableiste vorfindet. Hier zeigt sich, dass Google sein Betriebssystem nicht nur beim Bootvorgang auf Geschwindigkeit ausgelegt hat. Nutzer sollen auch ohne viele Umwege gleich mit der produktiven Arbeit beginnen können.

Zudem unterstützt die grafische Benutzerkonzept Pop-Up-Einblendungen, die Google "Inormations System" nennt. So poppen beispielsweise Kalendereinträge von Googles webbasierten Kalender in der unteren Bildschirmhälfte auf, wenn ein Termineintrag bevorsteht.

Google Chrome OS' Panels sind von Haus aus am unteren Bildschirmrand angeordnet.
Google Chrome OS' Panels sind von Haus aus am unteren Bildschirmrand angeordnet.

Google Chrome OS beherrscht Sidebar-Konzept

Programme wie Instant-Messenger können auch als Panels fungieren. Panels sind Fenster, die sich am unteren Bildschirmrand anheften und dort stehen bleiben, auch wenn der Nutzer zwischen verschiedenen Panels wechselt. Auch das Dateisystem von Google Chrome OS ist als Panel angelegt.

Ist beispielsweise eine Kamera angeschlossen, erscheinen die Inhalte der Speicherkarte in einem Panel angeordnet und lassen sich von dort in das Instant Messenger-Programm ziehen und verschicken. Wer sich von den Panels gestört fühlt, kann diese an den Bildschirmrand anheften. Im Fachsprech Sidebar-Konzept genannt. Dieses dürfte vielen Anwendern bereits von den Task-Bars bzw. Programmstartleisten aus Windows oder Mac OS bekannt sein.

Chrome-OS wird erst Ende des kommenden Jahres erscheinen, Google hatte am Nachmittag den Quellcode veröffentlicht und Programmierer weltweit zur Mitarbeit aufgefordert.

Google Chrome zeigt mehrere Desktops nebeneinander an, um für mehr Übersicht zu sorgen
Google Chrome zeigt mehrere Desktops nebeneinander an, um für mehr Übersicht zu sorgen

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