USB 3.1

Neuer Typ-C-Port ein Sicherheitsrisiko? Firmware anfällig für BadUSB

Kann USB 3.1 zum Sicherheitsrisiko werden? Nach der Ankündigung des Macbook 2015, das als einzigen Port den neuen USB-3.1-Standard (Typ C) bereithält, wachsen Bedenken wegen einer potenziell gefährlichen Sicherheitslücke.

Der neue USB-3.1-Standard ist wohl genauso anfällig wie seine Vorgänger.

© usb.org

Zweimal so schnell: USB 3.1 verdoppelt das maximale USB-Tempo von 5 Gb/s auf 10 Gb/s.

Ist der neue Port USB 3.1 (Typ C) wirklich sicher? Nach der Ankündigung, dass das neue Macbook 2015 zum Release das erste Gerät sein wird, dass lediglich mit dem neuen Anschluss-Standard ausgerüstet sein wird, wachsen Zweifel an der Sicherheit von USB 3.1.

Wie das IT-Portal "The Verge" berichtet, müssen Nutzer trotz all des Hypes um den neuen Typ C vorsichtig sein: Dadurch, dass die USB-Firmware nicht grundlegend verändert wurde, sei auch USB 3.1 anfällig für Angriffe wie der sogenannten "BadUSB"-Lücke, die im vergangenen Jahr die Runde machte.

Laut Sicherheitsexperten habe der neue USB-Standard zwar viele Vorzüge gegenüber den älteren Ports, doch habe Typ C nur wenig gegen solch gravierende Lücken wie BadUSB zu bieten. Stattdessen würde mit der "erhöhten Flexibilität von USB Typ C mehr Angriffsfläche kommen", wie Karsten Nohl, einer der Entdecker von BadUSB, gegenüber "The Verge" erklärt.

Eine Sicherheitslücke, die in einer solchen Größenordnung existiert und auf einen allgemeinen Standard der Computerbranche zugreift, sei nur schwer einzudämmen. Der beste Schutz vor BadUSB ist auch mit USB 3.1 simpel: Vermeiden Sie alle USB-Geräte oder -Kabel, die Sie nicht selbst gekauft haben. Beim neuen Macbook kann das jedoch problematisch werden, denn auch die Stromzufuhr wird hier über einen USB-3.1-Port ermöglicht. Wer sich also ein USB-3.1-Ladegerät leiht, setzt sich unter Umständen Gefahren aus.

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