Intel Developer Forum 2011

Ultrabooks - das bringt die Zukunft

Das große Thema der IDF-Keynote von Mooly Eden waren Ultrabooks. Dabei ging es nicht nur um die ersten Geräte auf dem Markt, sondern auch um kommende Entwicklungen. So zeigte Intel ein funktionierendes System mit Haswell, der Prozessor kommt 2013.

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© Archiv

Mooly Eden, Vize-Präsident und General Manager für die PC Client Group bei Intel, stellte auf der Bühne die Ultrabooks in eine Reihe mit den ersten Pentium-MMX-PCs mit CD-ROM-Laufwerk und den ersten Centrino-Notebooks. Die ersten hätten den PC aus einem reinen Bürogerät zu einer Maschine für Heimanwender gemacht, die Celeron-Notebooks hätten diesen Schritt für das Notebook vollzogen.

Mit dem Ultrabook hätte Intel nun ein extrem leichtes aber trotzdem einigermaßen bezahlbares Gerät geschaffen, das genügend Power hat um Anwendern auch die Möglichkeit zu geben, selbst Content wie Videos oder HDR-Fotos zu schaffen anstatt nur zu konsumieren. Intel hat dabei ein umfangreiches Forschungsprogramm gestartet, um herauszufinden, wie User mit Notebooks arbeiten und auf was sie Wert legen. So müssen Ultrabooks schnell starten und  in wenigen Sekunden aus dem Schlafmodus oder dem Hibernate-Zustand aufwachen. Zudem können sie regelmäßig kurzzeitig aus dem Sleep-Mode aufwachen um E-Mails zu Empfangen oder soziale Netzwerke aktuell zu halten (Smart Connect). Mit Smart Response kann eine kleine SSD als Cache für eine herkömmliche HDD dienen. Bei den Ultra-Low-Voltage-CPUs mit 17 Watt TDP ist der Turbo Boost aggressiver ausgelegt, um bei Bedarf eine gute Performance zu bringen.

Mehr Sicherheit soll die Identity Protection Technik bringen, die nicht nur Trojanern das Leben schwer macht, sondern auch noch ein Pin-Eingabe bereitstellt, die nicht über den Framebuffer ausgelesen werden kann.

Ultrabooks mit Sandy Bridge und Ivy Bridge

Neben den schon bekannten Sandy-Bridge-Ultrabooks von Acer, ASUS, Lenovo und Toshiba wurden auch Prototypen mit Ivy Bridge präsentiert. Unter den Herstellern sind auch große ODMs wie Pegatron, Foxconn oder Compal. Ivy Bridge wird nicht nur eine höhere Prozessorleistung bei niedrigerer Leistungsaufnahme bringen, sondern vor allem eine um 60 Prozent höhere Grafikperformance als Sandy Bridge. Und er wird DirectX 11 unterstützen.

Als besonderes Bonbon zeigte Mooly Eden ein laufendes Exemplar des übernächsten Core-Prozesors mit dem Codenamen Haswell. Er soll noch einmal deutlich sparsamer werden als Ivy Bridge und bis zu 10 Tagen in einem speziellen Deep-Sleep-Modus durchhalten, bei dem trotzdem Online-Inhalte aktualisiert werden.

Mooly Eden mit dem Haswell-Prozessor vor einem laufenden Haswell-System.

© Archiv

Mooly Eden mit dem Haswell-Prozessor vor einem laufenden Haswell-System.
Die große Welle der Ultrabooks kommt 2012 mit Ivy Bridge.

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Die große Welle der Ultrabooks kommt 2012 mit Ivy Bridge.

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