Mobile Schädlinge

Unerwartet starke Zunahme der Android-Malware

Die Verbreitung schädlicher Apps für Android-Geräte hat stärker zugenommen als erwartet. Vor allem aggressive Adware und manipulierte Apps bestimmen das Lagebild bei Android- Malware.

Trend Micro

© Trend Micro

Die Verbreitung schädlicher Apps für Android-Geräte hat stärker zugenommen als erwartet. Vor allem aggressive Adware und manipulierte Apps bestimmen das Lagebild bei Android- Malware.

Der Antivirushersteller Trend Micro meldet das Anwachsen der bekannten Schädlinge für die Android-Plattform auf 175.000 Varianten. Erwartet hatten die Malware-Forscher ein Anwachsen auf etwa 130.000 Schädlinge bis Jahresende. Noch im zweiten Quartal 2012 waren lediglich 30.000 Schädlingsvarianten bekannt, im ersten Quartal erst 5000. Somit ist allein für das dritte Quartal eine Zunahme um knapp 500 Prozent zu verzeichnen.

Trend Micro hat seinen Threat Report (Bedrohungsbericht) für das dritte Quartal 2012 veröffentlicht. Die Fakten bestätigen einmal mehr, dass Popularität ihren Preis hat. Der Siegeszug der Mobilplattform Android ist (wie etwa Windows beim PC) ein weiteres Beispiel dafür, dass Online-Kriminelle mit der Zeit gehen, aktuellen Strömungen und Trends folgen und auf die populärsten Plattformen setzen.

Ratgeber: So optimieren Sie Ihr Android-Tablet

Das recht offene Konzept unterscheidet Android von Apples iOS, macht es bei Anwendern wie bei Kriminellen beliebt. Während in der abgeschotteten Apple-Welt kaum Malware zu finden ist, tummeln sich mit Adware und Spyware beladene, manipulierte Android-Apps vor allem auf inoffiziellen App-Portalen. Sie spionieren Benutzerdaten aus, senden SMS an teure Premiumrufnummern oder nerven mit Werbe-Popups. Doch nur ein kleiner Teil der Android-Nutzer hat bereits eine Sicherheitslösung installiert, die vor schädlichen Downloads schützen kann.

Die Mitteilung finden Sie auf der Webseite von Trend Micro.