Internetanschluss

Telekom im Kampf um Knoten für Vectoring

Am 30. Juli 2014 will die Deutsche Telekom der Bundesnetzagentur eine Liste mit ca. 38.000 Kabelverzweigern übergeben, die sie für die Vectoring-Technologie benötigt. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Auch andere Netzbetreiber planen diesen Schritt.

Telekom, Vectoring, Glasfaser

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Telekom, Vectoring, Glasfaser

Am 28. Juli 2014 teilte die Telekom mit, dass sie zum 30. Juli der Bundesnetzagentur eine Liste übergeben wird, auf welcher ca. 38.000 Kabelverzweiger (KVs) verzeichnet sind. Diese KVs will das Unternehmen innerhalb der nächsten 12 Monate mit Vectoring versorgen und somit den Internet-Speed auf der letzten Meile zum Endverbraucher beschleunigen. Die Konkurrenz wird das Gleiche versuchen.

Der Haken: Momentan kann die Vectoring-Technik nur ein Netzbetreiber einsetzen. Nämlich der, der den Zuschlag für den Kabelverzweiger und somit die Kontrolle hat. Durch die Eintragung wird ein Kabelverzweiger reserviert. Bekommt ein Unternehmen anschließend den KV von der Bundesnetzagentur zugesprochen, muss es diesen innerhalb eines Jahres ausbauen.

Die Vectoring-Technologie ermöglicht in 50 Städten und ländlichen Gebieten einen schnelleren Internetanschluss. Sie soll die bisherige VDSL-Geschwindigkeit von bisher maximal 50 MBit/s auf 100 MBit/s steigern - theoretisch. Die Deutsche Telekom will mit dem KV-Ausbau ab der zweiten Jahreshälfte beginnen.

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