Symantec

Antiviren-Spezialist teilt sich

Symantec bestätigt die Gerüchte, nachdem sich der Hersteller von Antiviren-Software, Sicherheits- und System-Tools in zwei milliardenschwere Unternehmen aufspaltet.

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© Symantec

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Symantec beendet die seit Wochen schwelenden Gerüchte um eine Aufspaltung und schafft in einer Pressemitteilung Tatsachen. Ab sofort befindet sich der Hersteller für so bekannte Tools wie Norton Security, Symantec AntiVirus oder Symantec Ghost in der Aufspaltungsphase. Im Dezember 2015 soll die Teilung abgeschlossen sein und am Ende zwei selbstständige Unternehmen daraus hervor gehen. Der Aufsichtsrat hat diesem Schritt einstimmig zugestimmt.

Symantec Security soll sich in Zukunft mit klassischen Sicherheitslösungen für Endkunden und Unternehmen beschäftigen. Laut des Unternehmensberichts zählen dazu die Bereiche Enterprise Security, Norton Security, Trust Services, Cybersecurity Services und Mobility. Das zweite Unternehmen widmet sich dem Bereich Information Management in Unternehmen. Symantec nennt hier die Schlagworte Backup, eDiscovery, Archivierung, Storage und Verfügbarkeit. Im Endeffekt sind dies die Gebiete, auf denen das 2004 zugekaufte Unternehmen Veritas stark war.

Symantec teilt sich bis Ende 2015 in zwei unabhängige Unternehmen auf.

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Symantec teilt sich bis Ende 2015 in zwei unabhängige Unternehmen auf.

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