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Stellar Lumen: Kurs legt 20 Prozent zu - Bezahldienst könnte auf XLM statt Bitcoin setzen

Der Online-Bezahldienst Stripe gibt eine mögliche Integration von XLM (Stellar Lumen) bekannt und gibt Bitcoin den Laufpass. Der Kurs reagiert entsprechend.

Mann Rakete Aktie steigt Bitcoin Kryptowährung IOTA XLM Fotolia 135160915

© Fotolia - Elnur

Einige Kryptowährungs-Kurse schießen nach oben. Stellar Lumen (XLM) etwa profitiert vom Ärger um Bitcoin.

Die Kryptowährung Stellar Lumen (XLM) stieg von Dienstag auf Mittwoch um 20 Prozent nach oben, nachdem der Online-Bezahldienst Stripe von einer möglichen Integration von XLM als Zahlungsmittel sprach. Damit wären auf Stripe-Überweisungen mit XLM möglich. Hinter dieser Kryptowährung steckt das Netzwerk Stellar. Noch in der selben Meldung gibt Stripe bekannt, Bitcoin nicht länger als Zahlungsmittel anzubieten. 

Im offiziellen Stripe Blog erklärt ein Stripe-Mitarbeiter, warum Bitcoin für den Bezahldienst nicht funktioniert. Denn Transaktionen mit Bitcoin dauern manchmal bis zu einem Tag. Der Dienst möchte aber Zahlung in Echtzeit anbieten. Zusätzlich kommen die hohen Kursschwankungen bei Bitcoin hinzu, die den Wert in nur wenigen Stunden stark verändern können. 

Obendrauf belasten Betreiber und Nutzer die hohen Transaktions-Gebühren, die bei jeder Überweisung mit Bitcoin anfallen. Zusammengenommen macht das Bitcoin zu keinem geeigneten Zahlungsmittel für schnelle Transaktionen. Allerdings schließt Stripe die spätere Wiedereinführung von Bitcoin auf der Webseite ausdrücklich nicht aus.

Da Bitcoin demnächst als Zahlungsmittel wegfällt, überlegen sich die Verantwortlichen Alternativen. Namentlich erwähnt Stripe Währungen wie u.a. Ethereum, Bitcoin CashLitecoin, OmiseGO und Stellar, das hinter XLM steht. Bisher fiel noch keine Entscheidung für Stellar Lumen, denn Stripe knüpft für die künftige Verwendung von XLM ganz klar die Bedingung, dass zuerst die allgemeine Nutzung von Stellar steigen muss.

Lesetipp: Wie riskant sind Bitcoin, Ethereum & Co.?

Dennoch bietet Stellar viele Vorteile, wie zum Beispiel schnelle Transaktionen von zwei bis fünf Sekunden. Eigentlich heißt ein Token von Stellar Lumen und wird XLM abgekürzt. Wie auch andere Kryptowährungen fällt pro Transaktion eine Grundgebühr an, die das Netzwerk Stellar festlegt. Aktuell beträgt diese 0,00001 XLM. Hintergrund der Transaktionsgebühren ist die Sicherheit der Nutzer. Kriminelle könnten auf einem Netzwerk so viele Transaktionen starten, dass die Webseite kollabiert. Wenn Hacker allerdings pro Überweisung Geld ausgeben wird so ein Angriff schnell teuer.

XLM: Stellar Lumen kaufen - so geht's

Wer Lumen kaufen möchte, kann XLM über Plattformen wie Binance erwerben. Allerdings tauschen diese nicht gegen übliche Währungen wie Euro oder US-Dollar. Zum Handeln benötigen Sie Bitcoin oder Ethereum, die Sie auf bitcoin.de oder coinbase.de kaufen können. Eine detaillierte Anleitung bietet unser Ratgeber zum kaufen und handeln von IOTA in nur 15 Minuten. Nur kaufen Sie statt IOTA dann Lumen (XLM) auf Binance.

Lesetipp: John McAfee empfiehlt Lumen - mit Recht?

Laut coingecko stieg der XLM-Kurs von Dienstag (0,48 US-Dollar pro Einheit) auf Mittwoch auf 0,57 US-Dollar pro Token an. Im Vergleich zum Allzeithoch von 19,67 US-Dollar am 16. Dezember 2017 ist die Wertsteigerung nicht weltbewegend, doch für neue Investoren ein potenzieller Zugewinn. Aktuell leiden alle Kryptowährungen unter den starken Bitcoin-Kursschwankungen.

  • Hinweis: Bedenken Sie, dass Sie am Kryptowährungsmarkt alleinverantwortlich handeln. Wir von pc-magazin.de geben keine Finanz- oder Anlagetipps.

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