Spiceworks-Umfrage: Vorhersagen der IT-Experten für 2015

Spiceworks-Umfrage: 2015 steigen IT-Budgets

IT-Experten rechnen für 2015 mit steigenden Budgets und komplexeren IT-Landschaften. Laut dem Bericht "2014 State of IT" von Spiceworks, werden sich aber die Ausgaben für zusätzliches Personal vorraussichtlich nicht erhöht.

Mann,Frau,Planung,Tisch,Büro,Budget,Personal

© Goodluz/shutterstock.com

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Das soziale Netzwerk für die IT-Branche, Spiceworks, zeigt in seinem Bericht "2014 State of IT" wie sich die IT-Budgets in NA (Nordamerika) und  EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) entwickeln und auf welche Technologien die IT-Profis in diesem Jahr vorrangig setzen. An der Umfrage haben 1.121 IT-Profis aus allen Unternehmensgrößen und -Branchen teilgenommen. Sie haben in diesem Jahr vor, durchschnittlich 253.000 US-Dollar für IT-Produkte und Services auszugeben. Zudem rechnen 42 % der Befragten mit einer Steigerung der Ausgaben im Jahr 2015. Obwohl die Budgets für Ausgaben der IT steigen, gehen 60 % der Befragten nicht davon aus, zusätzliches IT-Personal einzustellen.

Virtualisierung eher in größeren Konzernen, kleinere Firmen entscheiden sich oft für die Cloud.

74 % (NA: 71 %, EMEA: 79 %) der Befragten gaben an, Virtualisierungslösungen einzusetzen. Weitere 9 % Planen dies für das nächste halbe Jahr.

Größere Unternehmen entscheiden sich zu 90 % für eine virtuelle Infrastruktur, bei Betrieben mit bis zu 20 Angestellten sind es nur noch 54 %. In kleinen Firmen ist eine Cloud-Lösung laut der Befragten wahrscheinlicher.

Cloud Services liegen speziell bei kleineren Firmen im Trend

61 % (NA: 65 %, EMEA: 56 %) Der Umfrageteilnehmer nutzen bereits Cloud Services, weitere 8 % planen eine Einführung im nächsten halben Jahr. Vor allem Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern sprachen sich für die Cloud aus.

Neben den am häufigsten genutzten Cloud-Services wie Web-Hosting (80 %), Mail-Dienste (58 %) und Produktivitätslösungen (51 %) sollen in den nächsten 6 Monaten vor allem die Bereiche Online-Backup/Recovery, Produktivitästlösungen sowie Infrastruktur-Hosting ausgebaut werden.

Bring your own Device (BYOD) findet Akzeptanz

68 % (NA: 69 %, EMEA: 65 %) der Befragten unterstützen laut der Umfrage BYOD. Die meiste Akzeptanz finden dabei private Smartphones mit 60 % (Tablets: 51 %, Laptops: 38 %).

BYOD ist, wie die Cloud auch, stärker in kleineren Unternehmen vertreten. 83 % Der Betriebe mit weniger als 20 Angestellten unterstützen das Mitbringen privater Geräte. Von den Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind es nur noch 61 %.

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