Spartan-Browser

Microsoft belohnt Finden von Bugs in Spartan

Wer im Browser Spartan, der zum Release von Microsofts neuem Betriebssystem Windows 10 auf den Markt kommt, Bugs und Fehler findet, kann bis zu 15.000 Dollar Prämie kassieren.

Symbolbild: Sicherheit

© Pavel Ignatov - Fotolia.com

Entdecker von Bugs im neuen Spartan-Browser werden fürstlich belohnt.

Spartan-Bugs zu entdecken kann sich lohnen: Microsoft will kurz vor Release von Windows 10 die Sicherheit des Internet-Explorer-Nachfolgers erhöhen und lobt hierfür eine Prämie für das Finden eines Fehlers aus, die sich bei schwerwiegenden Sicherheitslücken auf bis zu 15.000 Dollar belaufen kann.

Teilnehmer können diese Prämie weiter steigern, wie Microsoft in einem Beitrag auf TechNet erklärt. So lässt sich bei guter Dokumentation des Spartan-Bugs die Summe nach oben schrauben. Außerdem behält sich Microsoft vor, bei besonders gravierenden Schwachstellen einen Bonus auszubezahlen.

Die "Project Spartan Bug Bounty" getaufte Aktion startet ab sofort und gilt noch bis zum 22. Juni 2015. Zusätzlich zur Fehlersuche in Spartan gibt es auch eine Prämie für gemeldete Bugs auf der neuen Microsoft-Seite Sway und dem Cloudservice Azure.

Solche Aufrufe sind in der IT-Branche nicht ungewöhnlich: Größere Konzerne starten immer wieder Aktionen, die zur Einsendung von Bugs animieren sollen. Auch im Hackerwettbewerb "Pwn2Own" geht es darum, gegen Prämie Sicherheitslücken in den gebräuchlichsten PC-Anwendungen zu finden. In diesem Jahr entdeckten zwei Sicherheitsforscher unter anderem eine Schwachstelle im Computer-Bios, die Millionen Computer kompromittieren könnte.

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