Spartan

Bild vom neuen Microsoft-Browser für Windows 10 geleakt

Ein geleaktes Bild zu Spartan soll den für Windows 10 erwarteten neuen Internet-Browser zeigen. Dazu gibt es Infos zu den neuen Features.

Bild-Leak zu Spartan

© BGR

Das erste angebliche Bild zu Spartan ist aufgetaucht.

In den vergangenen Tagen kursierten Meldungen zu einem neuen Microsoft-Browser mit dem Codenamen Spartan im Netz. Dieser soll mit Windows 10 kommen und den Internet Explorer auf Dauer womöglich ersetzen. Nun hat die Website Boy Genius Report (BGR) ein Bild veröffentlicht, das einen ersten Einblick in Spartan ermöglichen soll. Zugespielt wurde den Journalisten das Bild von einer unbekannten Quelle, die zugleich weitere mutmaßliche Informationen zum neuen Browser mitteilte.

Das geleakte Bild zu Spartan zeigt eine schlanke und minimalistische Oberfläche. Vom Programm selbst ist während des Surfens lediglich die Adressleiste zu sehen, links davon befinden sich Schaltflächen für Favoriten, Einstellungen, die Browser-Startseite und der Zurück-Button.

Lesetipp: Spartan - Microsoft-Konkurrenz für Internet Explorer

In dem Browser-Fenster wird gerade eine Facebook-Seite geladen, oben links befinden sich unter der Adressleiste noch weitere Schaltflächen. Dabei handelt  es sich wohl um zusätzliche Links zur Schnellnavigation zu Cloud- und Social-Media-Diensten. Dazu zeigt die Windows-Taskleiste auf dem Bild das mögliche Symbol für Spartan: ein schwarzes "S" seitlich hinter einem hellblauen Spartaner-Helm.

Die Arbeiten an Spartan dauern laut der Quelle bereits seit September an. Seitdem seien bereits zwei Sprünge im Design gemacht worden, mit dem aktuellsten während der Weihnachtszeit. Das Bild zeige Spartan nach dem ersten Designwechsel und stamme aus dem November.

Etwas interessanter als die Infos zum Entwicklungsstand sind die Features von Spartan, die BGR von seiner Quelle haben will. So komme Spartan mit einer Integration der Windows-10-Sprachsteuerung Cortana, die den Nutzer per Sprachbefehlen im Internet navigieren und Favoriten verwalten lässt. Spannend hört sich die Information an, Spartan könne verschiedene Browser, die auf dem jeweiligen System installiert sind, per Knopfdruck in einzelnen Fenstern öffnen. So ließe sich eine Website in mehreren verschiedenen Fenstern gleichzeitig betrachten - die Fenster würden dann jeweils mit Instanzen beispielsweise von Firefox, Chrome, Opera, Internet Explorer oder Safari gefüllt sein. Das wäre interessant und komfortabel für Web-Entwickler, die bei verschiedenen Browsern häufig auf Inkompatibilitäten oder auf verschiedene Darstellungsprobleme stoßen.

Microsoft hat die Infos gegenüber BGR nicht kommentieren wollen. Im Moment bleiben diese nur Gerüchte. Mehr Infos erhoffen wir uns vom Windows-10-Event, der am 21. Januar 2015 stattfinden soll.

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