Studie

Sony plant Fernsehen der Zukunft

Sony hat im Oktober 2011 gemeinsam mit dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen IPSOS eine Studie zum Thema "TV & Internet: Das Fernsehen der Zukunft" durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Zusatzangebote wie interaktive Online-Inhalte und Mediatheken der Sender immer wichtiger werden.

Sony hat eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigt, dass Fernsehen im Internet und interaktive Inhalte in Zukunft wichtiger werden

© Sony

Sony hat eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigt, dass Fernsehen im Internet und interaktive Inhalte in Zukunft wichtiger werden

Im Auftrag von Sony Deutschland hat IPSOS im Oktober 1.000 Personen zwischen 16 und 64 Jahren in Deutschland zum Thema "Internet auf dem Fernseher" befragt und die Ergebnisse ausgewertet. 70 Prozent der Befragten, die schon heute einen internetfähigen Fernseher haben, würden gern unabhängig vom regulären TV-Programm einen eigenen TV-Sender mit ihren Lieblings-Sendungen, Clips und Online-Videos bestücken.

Reizvoll wäre, laut Studienergebnissen außerdem, ausgewählte Clips nach Sendedauer oder Schauspielern sortieren zu können. Laut Sony würde es fast jeder zweite Befragte, der bereits einen internetfähigen Fernseher besitzt, begrüßen wenn das TV-Gerät Vorschläge und Filmtipps zu den eigenen Vorlieben macht. Hierfür sollte der heimische Fernseher ein Profil des Nutzers erstellen, der wiederum jede Sendung bewerten kann. Auf der Basis dieser gesammelten Informationen soll der Fernseher dann individuelle Playlisten aus Fernsehprogramm und Online-Videos erstellen.

Sony sieht sich dieser Entwicklung gegenüber mit seinen BRAVIA LCD TVs und dem Sony Entertainment Center bestens gerüstet. "Wir beschäftigen uns bereits seit einiger Zeit intensiv damit, wie Inhalte aus dem Internet optimal auf unseren BRAVIA LCD-Fernsehern dargestellt werden können", sagt Martin Winkler, Commercial Director bei Sony Deutschland. "Mindestens genauso wichtig ist es jedoch, exakt zu wissen, was sich die Nutzer vom Internet-TV versprechen, welche Erwartungen und Wünsche sie formulieren." Aus diesem Grund stehen gerade zukünftige, mögliche Entwicklungen im Zentrum der unabhängigen Studie. "Natürlich haben wir ganz konkret danach gefragt, welche Dienste, die viele bereits am Notebook nutzen, auch über einen internetfähigen Fernseher interessant wären", ergänzt Martin Winkler.

Die Dienste, die am meisten genutzt werden sind die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen und privaten Sender, über die einzelne Sendungen des TV-Programms auf Wunsch noch einmal abrufbar sind. Auf Platz zwei folgt das Video-Portal YouTube. Video on Demand schafft es ebenfalls unter die Top 3.

 

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