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Social-Enterprise-Knigge

Microsoft hat auf der CeBIT einen Social-Enterprise-Knigge vorgestellt, mit dem der Softwarekonzern Partnern und Unternehmen "auch kulturell auf dem Weg in Richtung durchgehender vernetzter Organisation begleiten möchte".

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Ständige Erreichbarkeit und vermeintlicher Dauer-Kommunikationszwang, Teamarbeit bei räumlicher Trennung, aber auch Ablenkungen sind Stressfaktoren, die direkt die Leistungsfähigkeit und damit die Produktivität des Unternehmens beeinflussen können. Führungskräfte und Arbeitnehmer müssen sich diesen Herausforderungen stellen.

Gleichzeitig drängen die Mitarbeiter der Unternehmen auf flexible Arbeitsorte und -zeiten. Sie möchten die Geräte und Anwendungen, die sie privat nutzen, auch im Unternehmen einsetzen. Die Consumerization der IT ist längst nicht mehr eine geduldete Ausnahme, sondern eine Regel, die Unternehmen fördern. Für neue Mitarbeitergenerationen ist die Möglichkeit selbst zu bestimmen, wann und wo sie arbeitet, ein wesentlicher Faktor ihrer Karriereplanung. Limitierende Faktoren und statische Arbeitsmodelle werden immer weniger akzeptiert.

"Unsere Benimmregeln für das Social Enterprise machen keine Vorschriften, vielmehr dienen sie als Hilfestellung und bieten Orientierung", sagt Dr. Thorsten Hübschen, Business Group Lead Microsoft Office Division. "Wer die Regeln für einen freundlichen und produktiven Umgang kennt, kommuniziert selbstverständlich und ohne ständig über den richtigen Kommunikationsstil nachdenken zu müssen.

Wer die Medien und Tools eines Social Enterprise kompetent anwendet, weiß, in welcher Situation welcher Kanal der richtige ist. Und wer sich auf seine Kollegen verlassen kann, weil sie sich genauso freundlich und konstruktiv verhalten, wie man selbst, kann auch mit Kritik viel besser umgehen."

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