Der smarte Fernseher

Smart TV-Geräte voll im Trend

Sie liegen im Bereich Consumer Electronics weit vorn: Geräte, die sich mit der Eigenschaft "Smart" schmücken und damit signalisieren, dass sie sich mit dem Internet verbinden können. Dazu gehören nicht nur Smartphones oder Smart TV-Geräte, sondern auch Tablet-PCs, Notebooks, Blu-ray-Player, Spielekonsolen, Set-Top-Boxen, HiFi-Komponenten und Heimkino-Zentralen.

Smart TV-Geräte voll im Trend

© LG Electronics

Smart TV-Geräte voll im Trend

Die gfu - Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Frankfurt, rechnet bis zum Ende dieses Jahres allein mit 26,5 Millionen verkauften internetfähigen Bildschirmgeräten. Daran sind Smartphones mit 15 Millionen, Tablet-PCs mit 1,4 Millionen, Notebooks mit 7 Millionen und Smart-TV-Geräte mit 3,1 Millionen Exemplaren beteiligt.

Mehr als jeder dritte verkaufte Flachbildfernseher ist laut Angaben der gfu mit Internet-Funktionen ausgestattet. Insgesamt wurden in Deutschland bisher über vier Millionen Smart-TV-Geräte verkauft. Es lässt sich hierbei auch ein Zusammenhang zwischen der Bildschirmdiagonale und der Smart-Funktionen feststellen. So können 48 Prozent aller 42-Zoll-Geräte (Schirmdiagonale: 107 cm) Kontakt mit dem Internet aufnehmen, wohingegen der Internet-Anteil bei Modellen über 46 Zoll (117 cm) schon 75 Prozent beträgt. Geräte mit Bildschirmen über 50 Zoll (127 cm) sind sogar schon zu 90 Prozent internetfähig. Die gfu-Zahlen zeigen, dass sich die Nutzung der Internetverbindung der Smart TV Geräte vor allem auf Unterhaltungsangebote konzentriert. Nach der Erhebung schauen 30 Prozent aller Smart-TV-Nutzer kostenlose, kurze Videoclips an, 18 Prozent genießen Filme, 15 Prozent besuchen die Mediatheken der TV-Sender, 15 Prozent suchen Informationen und weitere 15 Prozent hören Musik von Internet-Radiostationen oder Online-Diensten. "In Zukunft werden noch viele weitere interessante Nutzungsfelder an Bedeutung gewinnen", sagt Dr. Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, voraus. "Dazu zählen Steuerungsfunktionen im vernetzten Haus, die Kontrolle und Optimierung des Energieverbrauchs, die Einbindung von Sicherheitseinrichtungen, der Zugang zu Telemedizin und andere Dienstleistungen für ältere Menschen, und natürlich auch der Internet-Einkauf. Höchste Herausforderung bei all der Vielfalt ist, dazu einfachste Bedienung anzubieten. All dies wird weitere neue Nachfragesegmente kreieren und im Ergebnis dazu beitragen, dass wir trotz der gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Unsicherheiten zuversichtlich ins kommende Jahr schauen können."