Opera 11.62

Sicherheits-Update beseitigt fünf Opera-Lücken

Der Web-Browser Opera ist in der neuen Version 11.62 erhältlich. Darin hat der norwegische Hersteller fünf Schwachstellen behoben, von denen er zwei als hohes Risiko einstuft. Außerdem sind diverse Fehler behoben worden.

Opera Logo

© Opera

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Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Web-Browser in einer neuen Version für Windows, Mac OS X und Unix/Linux bereit gestellt. Opera 11.62 enthält die optimierte Rendering-Engine (HTML-Modul) Presto 2.10. Die Entwickler haben etliche Bugs ausgemerzt, von denen einige zum Absturz des Programms führen. Zwei in der neuen Opera-Version beseitigte Schwachstellen stuft der Hersteller als hohes Risiko ein. Beide betreffen den Download-Dialog, der normalerweise stets im Vordergrund dargestellt werden sollte. In einigen Fällen ist es einem Angreifer jedoch möglich den Dialog durch andere Inhalte zu überlagern. So könnten Benutzer dazu gebracht werden eine herunter geladene Programmdatei auszuführen.

Zwei weitere in Opera 11.62 behobene Probleme können es einem Angreifer erlauben, die angezeigte Web-Adresse zu manipulieren (address spoofing). Die fünfte Lücke betrifft den Verlauf, die gespeicherte Abfolge bereits besuchter Web-Seiten. In einer Frame-basierten Web-Seite, die Inhalte mehrerer Domains darstellt, könnten sensible Daten, die im Verlauf enthalten sind, durch eine fremde Domain ausgelesen werden. Eine Übersicht der beseitigten Fehler und Sicherheitslücken finden Sie im Opera-Changelog.