Wireless Headphones

Sennheiser präsentiert digitalen Funkkopfhörer RS 220

Mit dem neuen Funkkopfhörer RS 220 möchte Audiospezialist Sennheiser eine neue Klasse des kabellosen Hörerlebnisses eröffnen und die bisherigen Grenzen der Kabellosen Übertragung überwinden

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© Sennheiser

Der Sennheiser RS 220 Funk-Kopfhörer sendet Audiomaterial unverändert und so natürlich wie möglich an den Hörer

Die jahrelange Erfahrung, die Sennheiser im Bereich Funk- und Audiotechnik zweifellos besitzt, sind in die Entwicklung des neuen Digitalkopfhörers eingeflossen. Leistungsstarke Neodym-Magneten sollen im RS 220 für eine klare, detailgetreue Audiowiedergabe sorgen. Laut Hersteller deckt der Kopfhörer einen Frequenzbereich von 19 bis 21.000 Hertz ab. Der maximale Schalldruckpegel des offenen, ohrumschließenden Hörers liegt bei 106 Dezibel und ist somit auf jeden Fall ein etwas lauterer Vertreter seiner Gattung.

Beim RS 220 überträgt der Sender die Audiosignale unkomprimiert über eine stabile 2,4-GHz-Verbindung an den Kopfhörer. Dabei greift das Funksystem auf ein Verfahren namens Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS) zurück. "Es handelt sich um ein Frequenzspreizverfahren, bei dem das Ausgangssignal mittels einer vorgegebenen Bitfolge auf eine Breite von 22 Megahertz gespreizt wird. Treten an einer Stelle innerhalb dieses Frequenzbereichs Störungen auf, wird das Ausgangssignal nicht gestört, da die Daten redundant, also mehrfach, übertragen werden. So ist nur ein minimaler, nicht hörbarer Teil der Gesamtinformation betroffen und die Klangqualität wird nicht beeinflusst", erklärt Axel Grell, Senior Acoustical Engineer bei Sennheiser. Die Reichweite des Funksignals beträgt bis zu 100 Meter, ohne dass Sender und Empfänger sich im gleichen Raum befinden müssen. Ein weiterer Vorteil des Übertragungsverfahrens ist eine geringe Latenz und somit eine nur minimale Verzögerungszeit des Audiosignals, so der Hersteller.

Das Kopfhörersystem verfügt über einen analogen, einen koaxial-digitalen sowie einen optisch-digitalen Eingang und bietet Nutzern so verschiedene Anschlussmöglichkeiten. Die Daten der digitalen Quellen werden unverändert und, laut Hersteller, ohne Komprimierung oder sonstiges Level Controlling übertragen. Die Referenzlautstärke für die analogen Eingänge kann der Nutzer manuell einstellen. So versucht Sennheiser das natürliche Klangerlebnis, in welchem die Dynamik eine der Hauptrollen spielt, nachzuempfinden.Der RS 220 besitzt integrierte Ein-/Ausschalter, Steuerelemente zur Titelauswahl, Quellenwahl und Lautstärkeregler. Eine Erstinstallation sei nicht notwendig. Es muss lediglich eine Verbindung zwischen Sender und Audioquelle hergestellt und der Kopfhörer eingeschaltet werden. Optional kann der Sender die Audiosignale auch an einen weiteren Kopfhörer übertragen. Die mitgelieferten Akkus halten nach Informationen des Herstellers bis zu acht Stunden und lassen sich im Kopfhörer aufladen. Der RS 220 wird ab Oktober an die Sennheiser-Vertriebspartner ausgeliefert. Über den Preis liegen momentan noch keine Informationen vor.

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Rückansicht des Sennheiser RS 220

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