Systemkamera

Samsung Galaxy NX kommt mit Android, WLAN und Mobilfunk

Mit der Galaxy NX präsentiert Samsung die erste spiegellose Kompakt-Systemkamera mit Android-Betriebssystem sowie WLAN- und Mobilfunk-Konnektivität.

Samsung Galaxy NX

© Samsung

Samsung Galaxy NX

Die Samsung Galaxy NX arbeitet als erste Systemkamera mit Android (4.2) als Betriebssystem und erlaubt kabellose Bildübertragung per WLAN und Mobilfunk. Damit soll auch anspruchsvolleren Fotografen der Zugang zum spontanen und mobilen Austausch von Bildern wie von Smartphones gewohnt erschlossen werden. Die Vernetzung mit der Galaxy NX kann per WLAN (Dual-Wi-Fi-Modul (IEEE 802.11 ab/g/n, 2,4GHz- und 5GHz) , 3G- oder LTE-Mobilfunknetze erfolgen.

Die Galaxy NX kommt nicht im modernen Kompaktdesign, sondern in dem konservativen Gehäuse, wie man es von der NX20 kennt. Drinnen steckt allerdings aktuelle Technik ähnlich der Samsung NX300. Zum Einsatz kommen ein 20-Megapixel-CMOS-Sensor im APS-C-Format mit DRIMe IV-Bildprozessor für verbesserte Farbwiedergabe und Rauschverhalten sowie ein reaktionsschneller Sensor Hybrid-AF. Serienbelichtungen sind mit maximal 8,6 B/s möglich.

Die Kamera-Rückseite wird beherrscht von einem 4,8 Zoll großen Touchscreen-LCD-Monitor. Er zeigt das typische Android-Erscheinungsbild. Durch das Android-4.2-Betriebssystem, das auf einem 1,6 GHz-Vierkern-Prozessor läuft, und das vorinstallierte "Kamerastudio" können Galaxy NX-Nutzer ihre bevorzugten Kameramodi und Kamera-Apps individuell anpassen. Für die Belichtungssteuerung stehen ein Smart-Modus mit automatischer Motivprogramm-Wahl aus über 30 Programmen und zahlreiche manuelle Einstellungen zur Verfügung. Letztere erfolgen vorwiegend über Symbole auf dem Touchscreen. Bedienungselemente hat die Galaxy NX auffallend wenige. Alternativ steht auch Samsungs >>iFunction<<-Bedienkonzept für die schnelle Einstellung von Blende, Verschlusszeit, Belichtungskorrektur oder ISO-Wert direkt am Objektiv zur Verfügung.

Neu sind Fotomodi wie der "Drama Shot" oder "Sound & Shot". Damit lassen sich Bildstrecken von bewegten Motiven zu einem dynamischen Action-Foto zusammenfügen oder Urlaubsfotos mit einem persönlichen Audio-Gruß versehen. Die Bildverwaltungs-App "Story Album" generiert auf Wunsch ein ganzes Fotoalbum aus einer Bildstrecke. Eine "Photo Suggest"-Funktion gibt dem Fotografen basierend auf Standortinformationen Tipps aus einer Online-Datenbank, wo er an einem bestimmten Ort die schönsten Motive findet. Zur Lokalisierung des Aufnahmestandorts ist die Galaxy NX mit GPS- und Glonass-Modul ausgestattet.

Top: Die besten Foto-Apps für Android

Über 3G, LTE oder WLAN können die Fotos direkt in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Fotoplattformen wie Instagram oder Flickr online veröffentlicht werden. Wie schon die NX300 kann sich auch die Galaxy NX direkt mit anderen WiFi-Direct-Geräten, z. B. TV-Geräten verbinden. Mit einer entsprechenden App auf Smartphone oder Tablet-PC können diese zur kabellosen Kamera-Fernbedienung und als externer Monitor genutzt werden.

Für das Samsung NX-System stehen bislang 13 Objektive zur Verfügung. Die Bildstabilisierung ist objektivabhängig. Ab August soll die Galaxy NX mit 18-55-mm-Zoom für 1.500 Euro auf den Markt kommen. Zum Lieferumfang gehören die Software "Kies" von Samsung und Adobe Photoshop Lightroom.

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