Spionage bei Facebook & Co. US-Rüstungskonzern Raytheon entwickelt neuartige Spionage-Software
© Screenshot: guardian.co.uk / Raytheon
Mit Riot hat der US-Rüstungskonzern Raytheon eine Software vorgestellt, die eine Totalüberwachung einschließlich der Erstellung von Bewegungsprofilen und Prognosen für zukünftiges Verhalten der Zielpersonen ermöglicht. Die Firma ist sonst bekannt für allerlei Kriegswerkzeug wie etwa Drohnen und Flugabwehrsysteme. Das Spionage-Programm "Riot" - was übersetzt "spontane Aufruhr, Rebellion" heißt, steht bei Raytheon für "Rapid Information Overlay Technology".
Die Software wertet vor allem Sozial-Media-Daten etwa von Facebook aus, und dort beispielsweise die Meta-Tags von geposteten Bildern. Sie kann so detaillierte Informationen über Aufenthaltsorte, das soziale Umfeld und der Lebensumstände eines auszuspionierenden Menschen erfassen. Der Mensch wird gläsern - das Cyber-Tracking wird durch ein paar einfache Klicks gestartet.
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