Software

Adobe veröffentlicht Photoshop Elements 12 und Premiere Elements 12

Adobe veröffentlicht mit Photoshop und Premiere Elements 12 die neuen Versionen seiner Bild- und Videobearbeitungsprogramme für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Photoshop Elements 12, Adobe Premiere

© Adobe

Photoshop Elements 12, Adobe Premiere

Neues Feature bei Photoshop Elements 12 ist das "Content-Aware Move": Bewegt der Fotograf ein Objekt im Bild, nachdem er dieses ausgeschnitten hat, reproduziert der Photoshop automatisch die leeren Bildinformationen und füllt diese auf. Mit Hilfe von "Auto Smart Tone" soll Photoshop Elements 12 vom Fotograf bevorzugte Bearbeitungsmuster automatisch erlernen können und diese anschließend mit Hilfe von nur einem Klick umsetzen können.

Apropos Ein-Klick: Dafür gibt es jetzt in Photoshop Elements 12 auch Werkzeuge mit denen sich Rahmen, Effekte oder auch Texturen mit nur einem Mausbefehl setzen lassen. Ferner integriert Adobe ein Glätten-Tool und macht das Korrigieren von Tieraugen möglich. Der Bearbeitungs-Assistent für Neulingen erklärt die grundlegenden Schritte mit dem Programm in Form eines interaktiven Tutorials.

Teilen von Fotos ist nun in Photoshop Elements 12 direkt über Twitter machbar. Daneben lassen sich Fotos mit Hilfe des Elements Mobile Albums, also einer Art Web-Space, direkt auf Smartphone oder Tablet betrachten und teilen. Für Mac ist jetzt übrigens ebenfalls eine 64-Bit-Unterstützung inklusive.

Die Schnittkomponente Premiere Elements 12 setzt in der neuen Variante auf ein Motion Tracking, womit sich Objekte im Bild verfolgen lassen. Dafür erlaubt das Programm etwa das Platzieren einer Grafik oder eines Schriftzuges und bewegt dieses mit dem Objekt im Film. Mit Zeitlupe und Zeitraffer stehen noch mehr kreative Bearbeitungsoptionen bereit.

Mit Hilfe von "Auto Smart Tone" solle die Software vom Fotograf bevorzugte Bearbeitungsmuster automatisch erlernen können und diese anschließend mit Hilfe von nur einem Klick umsetzen können. Wie beim Photoshop Elements lernt auch das Premiere Elements die bevorzugten Bearbeitungsmuster des Fotografen und offeriert dies auf Wunsch als "Ein-Klick-Option".

Galerie: Die schlimmsten Photoshop-Pannen

Dazu gibt es nun "Video Adjustment Layers", womit sich eine Kombination aus Effekten auf mehrere Clips gleichzeitig anwenden lässt. Da sich Adobe mit dem Programm an Einsteiger wie Fortgeschrittene richtet, kommt man Anfängern nun mit einem neuen Schnitt-Assistent entgegen, der einzelne Schritte des Videoschnitts in Form eines interaktiven Tutorials erklärt.

Daneben gibt es kleine Verbesserungen - etwa, dass sich Farbeinstellungen via Schieberegler nun einfacher bestimmen lassen sollen und die Smart-Fix-Option, die einen Clip auf Wunsch direkt nach dem Platzieren auf der Timeline automatisch korrigiert. Auch der Umfang an Dekoelementen wurde erweitert. So gibt es nun mehr Blenden sowie über 50 Musik-Stücke und 250 Sound-Files für die Nachvertonung. Im Vordergrund stehen natürlich auch bei Premiere Elements erweiterte Export-Optionen: Das Video lässt sich neben Vimeo und YouTube nun auch im privaten Web Album oder für Smartphone und Tablet ausgeben.

Vor beide Programm setzt Adobe wieder den Organizer als zentrales Verwaltungstool, das nun ebenfalls mit neuen "Share-Funktionen" etwas direkt auf YouTube, Vimeo oder Flickr aufwartet.

Ratgeber: Photoshop - schnelle Tipps und Tricks

Preis und Verfügbarkeit

Beim Preis hat sich dagegen nichts getan: Adobe Photoshop Elements 12 und Premiere Elements 12 sind ab sofort zum Preis von jeweils 99 Euro zu haben. Das Komplettpaket mit beiden Programmen kostet rund 150 Euro.

Photoshop Elements 12

© Adobe

Premiere Elements 12

© Adobe

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