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Kein Deal zwischen Philips und Funai

Philips verkauft die Sparte für Unterhaltungselektronik nun doch nicht an Funai. Grund ist Vertragsverletzung. Philips ist bereits auf der Suche nach einem neuen Partner.

Philips Hauptquartier

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Philips Hauptquartier

Alles wirkte bestens. Funai und Philips sind bereits seit Längerem Partner für den US-amerikanischen Markt. Im Rahmen der Umstrukturierungen bei Philips kamen die Firmen schließlich überein, dass der Japaner Funai die nach der Auslagerung des TV-Sektors verbliebene, restliche Unterhaltungselektronik übernimmt. Nun rudert man zurück. Philips wirft Funai Vertragsverletzung vor und sucht bereits nach einem neuen Kaufinteressenten.

Wie stark Philips der geplatzte Deal zusetzen wird, scheint noch offen. 150 Millionen Euro sollte der Verkauf einbringen. Das Geld benötigt Philips dringend für den weiteren Umstrukturierungskurs, der den Konzern dauerhaft in die Gewinnzone führen soll. Philips wirft Funai daher Schädigung vor und will vor dem Internationalen Schiedsgericht auf Schadensersatz klagen.

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