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Die Philips-TVs des Jahres 2014

Philips hat sein TV-Sortiment für 2014 vorgestellt. Die ersten Fernseher mit Android-Betriebssystem sollen im Frühling auf den Markt kommen.

Philips Android-Fernseher

© Philips

Philips Android-Fernseher

+++ Update: 27. März 2014: Android-TVs vorgestellt +++

Philips hat nun das Geheimnis gelüftet und mehr Details zu den neuen Android-Fernsehern verraten. So werden die Full-HD-Modelle der Serien 8100 und 8200 in Größen von 48 Zoll und 55 Zoll mit Android 4.2.2 (Jelly Bean) versehen. Dazu kommt in der Serie 8800 ein UHD-Modell mit 55 Zoll Bildschirmdiagonale, das ebenfalls mit Android-Betriebssystem ausgestattet ist.

Ein besonderes Feature hat Philips für die UHD-Fernseher der 8800er-Serie angekündigt: Eine integrierte Kamera soll den Abstand zwischen Fernseher und Zuschauer ermitteln und für ein optimales TV-Erlebnis die Schärfe entsprechend einstellen.

Die ersten Android-TVs von Philips sollen im zweiten Quartal auf den Markt kommen.

+++ Stand 19. März 2014: Überblick über die neuen Philips-TVs +++

Offizielle Presseveranstaltung, aber dennoch streng geheim: Genaue Typen-Bezeichnungen dürfen die Journalisten noch nicht nennen, und auch Fotos von den neuen Modellen sind untersagt. Aber immerhin ist ein Überblick zu den Serien erlaubt.

Der fällt nicht zu knapp aus. Denn es sind gegenüber dem Vorjahr in fast allen Preisklassen neue Serien hinzugekommen. Highlights sind dabei zwei High-End-Reihen mit UHD- und Full-HD-Auflösung samt 3D-Shutter-Technik. Mit Einzug hält das auf der CES in Las Vegas von TP Vision bereits angekündigte Android-Betriebssystem. Dieses soll dank erklecklicher App-Anzahl aus dem Google Play Store nicht nur einen großen Funktionsumfang bescheren. Gepaart mit einem Quad-Core-Prozessor wird auch höherer Bedienkomfort inklusive schnellen Reaktionszeiten angestrebt. Eine Spiele- und Menü-Demonstration zeigte, wie leistungsfähig das Duo zukünftig sein dürfte. Ebenfalls im High-End-Bereich vertreten ist vierseitiges Ambilight, das für einen Rundum-Lichtkranz um den Bildschirm sorgt. 

Die Philips-High-Ender sollen noch im ersten Halbjahr rechtzeitig zur Fußball-WM auf den Markt kommen. Die Full-HD-Modelle wird es mit 42, 47 und 55 Zoll Diagonale geben, UHD mit 55 Zoll.

Neu im Philips-Sortiment ist zudem Twin-Tuner-Empfang, der alle höherwertigen Serien bereichert. Weitere Komfortausstattung umfasst zudem Sprach- und Gestensteuerung. Die Konzepte ergänzen die bisherigen Bedienungsextras, die aus einer Fernbedienung mit Zeigefunktion und rückseitiger Tastatur bestehen. 

In puncto 3D sollen Philips-TVs die Wahl ermöglichen: Sowohl Passiv-3D mit Polfilterbrillen als auch Aktiv-3D mit Shutter-Technik ist in nahezu allen Preisklassen erhältlich. Einzige Grundregel: Shutter-TVs liefern stets zwei Brillen mit, Polfilter vier Brillen. Unterschiede in den Rängen sollen dagegen bei der Qualität der Bewegungsdarstellung sowie der Kontrastleistung bestehen. Zudem feiert man das zehnjährige Ambilight-Jubiläum, in dem man zwischen zwei-, drei- und vierseitigem Lichtspiel unterscheidet. Neuerungen in den Einstellungsmöglichkeiten gibt's obendrein: Individueller einstellbares Ambilight ist ebenso dabei wie zusätzliche Voreinstellungen, etwa ein Gamer-Mode.

Um wirklich allen Kundenwünschen entgegenzukommen, gibt es im Einstieg sogar Fernseher, die einfach nur Fernseher sind. Internetzugang oder Netzwerkfunktionen gibt es hier bis auf USB-Recording keine. Kommen in der nächsten Preisstufe Smart-Fertigkeiten hinzu, sind diese stets mit integriertem WLAN kombiniert. Eine integrierte Kamera ist ab der gehobenen Mittelklasse dabei. Die maximale Bilddiagonale beträgt in dieser gehobenen Mittelklasse 65 Zoll.

Abseits der Geräte nahm auf der Pressekonferenz der Verkauf der Philips-TV-Anteile Raum ein. Man betonte, dass TP Vision als inzwischen alleiniger Besitzer der TV-Marke Philips die bestehenden Konzepte und Grundideen weiterführen wolle. "Globale Technologiekompetenz, lokales Know-How" lautet das Motto. Entsprechend wies TP Vision auf die Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums mit 250 Mitarbeitern im Science Park der Universität Gent hin. Ab Mitte 2014 wolle man hier Philips-High-Ender entwickeln.

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