Patch Day voraus

Microsoft will eine kritische Windows-Lücke schließen

Für den Patch Day am 11. Februar bringt Microsoft fünf Security Bulletins. Zwei der Bulletins sollen als kritisch eingestufte Sicherheitslücken stopfen.

Für den Patch Day im Februar kündigt Microsoft fünf Bulletins an.

© Screenshot: Frank Ziemann; Microsoft

Für den Patch Day im Februar kündigt Microsoft fünf Bulletins an.

Am Dienstag, den 11. Februar, ist wieder Patch Day bei Microsoft. Zwei der fünf angekündigten Security Bulletins tragen die Risikoeinstufung "kritisch", die drei anderen die zweithöchste Einstufung "hoch". Betroffen sind Windows, das .NET Framework sowie die Sicherheits-Software Forefront für Exchange. Weder der Internet Explorer noch Office werden mit Updates bedacht.

Mindestens eine als kritisch eingestufte Schwachstelle will Microsoft in Windows 7 und höher schließen. Dies schließt sowohl Windows Server ab 2008 R2 als auch Windows RT ein. Ein Angreifer könnte im Erfolgsfall Code einschleusen und ausführen. Gleiches gilt auch für eine Lücke in der Antiviruslösung Forefront Protection 2010 for Exchange Server.

Die drei übrigen Bulletins sollen sich mit Schwachstellen in Windows und im .NET-Framework befassen. Für jede Windows-Version ist etwas dabei. Das Spektrum der möglichen Auswirkungen reicht von Denial of Service (DoS) über Rechteausweitung bis zu Datenlecks. Anfällig für DoS-Angriffe sind demnach nur Windows 8.x, Server 2012 und 2012 R2 sowie Windows RT.

Außerdem wird Microsoft wie üblich seinen Schädlingsbekämpfer, das "Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software", in einer neuen Version verteilen. Die Security Bulletins werden am 11. Februar gegen 19 Uhr MEZ veröffentlicht.

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