Camcoder

Panasonic V-Serie - Einsteiger und Mittelklasse

In der Einsteiger und Mittelklasse positioniert Panasonic die neue V-Serie. Wobei es nun nicht mehr nur die verbesserte 3D-Vorsatzoptik gibt, sondern auch eine 2D in 3D-Umwandlung für Videos. Im Inneren des Topmodells der V-Serie arbeitet ein CMOS mit 1/4 Zoll Größe mit 6 Megapixel Auflösung, was gleichzeitig der Fotoauslösung entspricht. Auch hier ist, wie in der gehobenen Klasse, der verbesserte Bildstabilisator an Board, der die Bildberuhigung in fünf Achsen beherrscht.

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© Panasonic

Die HC-V707 bieten einen 21fach optischen Zoom mit der Anfangsbrennweite von 28 mm. Mit dem inteligenten Zoom liefert sie einen Zoomfaktor 46x, was dann einer maximalen Tele von 1288 mm entspricht. Der V707 hat, wie das neue Modell X800, ein 3 Zoll (7,6 cm) Touchscreen ohne 3D-Funktion und 153.333 RGB-Bildpunkten Auflösung. Er arbeitet mit einem 2-Kanal Stereo-Mikro und liefert einen Mikrofon-Eingang aber keinen Kopfhörer-Ausgang. Den Camcorder HC-V707 wird es in den Farben Silber und Schwarz geben. Der V707 ersetzt die Modelle HDC-TM90 und SD99 und wird voraussichtlich auf einem ähnlichen Preisniveau angesiedelt sein.

Unterhalb der V707 ersetzt das Modellduo HC-V500/V500M gleich drei Modelle aus dem Vorjahr (HDC-HS80/TM80/SD80). Das M am Ende der Produktbezeichnung steht nun für internen Speicher, der im Falle der V500M 16 Gigabyte groß ist. Sie nimmt aber wie die V500 auch SDHC-Speicherkarten auf. Auch hier gibt es einen neuen BSI-CMOS-Sensor in der Größe 1/5,8 Zoll mit 3 Megapixel.

Das Objektiv startet im Weitwinkel mit 32,4 mm und lässt sich optisch um Faktor 38x auf eine Brennweite von 1231 mm verlängern. Mit dem intelligenten Zoom soll man dann auf ein (zugegebener Maßen weniger sinnvolles) maximales Tele von 1630 mm kommen. Auch wenn Panasonic den verbesserten 5-Achsen-Bildstabilisator auch in diese Modelle integriert, wird man den Camcorder bei einem so extremen Tele kaum noch ruhig halten können. Auch in den V500-Modellen arbeitet ein 7,6 cm große Touchscreen-Display, das allerdings nur eine Auflösung von 76.333 RGB-Bildpunkten hat. Dei V500 Modelle gibt es in Silber, Schwarz und Rot.

Bei den Einsteigermodellen verzichtet Panasonic dieses Jahr auf Modelle mit SD-Auflösung. Statt dessen geht der HC-V10 an den Start. Er bietet 720p-Auflösung und wahlweise iFrame-Verarbeitung wie es Apple zur nativen Weiterverarbeitung anbietet. Der CMOS-Sensor (BSI) löst mit 0,9 Megapixeln auf.

Das Objektiv liefert ein 63 fach optisches Zoom und die Anfangsbrennweite von 31,6 mm. Mit dem iZoom genannten digitalen Zoom erreicht der Einsteiger 70fache Vergrößerung. Die Bildkontrolle klappt lediglich über das Klappdisplay mit 6,9 cm Diagonale und 76.666 RGB-Bildpunkten Auflösung.

Mit dem gleichen Display arbeitet zwar auch das größeren Einsteigermodell V100, doch dieser Camcorder arbeitet mit einem CMOS-Sensor mit 2,1 Megapixel Auflösung und zeichnet in Full HD auf. Das Zoom liefert hier 34fache optische Verlängerung der Anfangsbrennweite von 32,5 mm. Mit dem digitalen Zoom kommt der V100 auf ein 42fach Zoom.

Der V10 ersetzt den Camcorder S70 aus dem Vorjahr und der V100 den SD40. Der V100 soll ich Schwarz und Weiß in den Handel kommen, der V10 in Anthrazit und Rot. Preise sind auch bei diesen zwei Einsteigern nicht bekannt. www.panasonic.de

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© Panasonic

Panasonic V10
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Panasonic V100
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Panasonic V500
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Panasonic V707

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