Upgrade für Hotmail bis Sommer

Microsofts E-Mail-Dienst verlässt Testphase - Upgrade für Hotmail-Konten

Microsoft hat die Testphase (Preview) von Outlook.com beendet und nimmt den regulären Betrieb des E-Mail-Diensts auf. Wie der Windows-Hersteller bekannt gibt, werden zudem bald alle Hotmail-Konten umgestellt.

Der Test zu Outlook.com ist vorbei, das Portal geht in den Betrieb. Für Hotmail-Nutzer gibt es Updates.

© Screenshot: outlook.com / Microsoft

Der Test zu Outlook.com ist vorbei, das Portal geht in den Betrieb. Für Hotmail-Nutzer gibt es Updates.

Das neue E-Mail-Portal Outlook.com ist aus der Preview-Testphase raus und geht in den regulären Betrieb über. Microsoft gibt dies auf dem offiziellen Outlook-Blog bekannt. Die Testphase des neuen E-Mail-Portals dauerte sechs Monate und animierte laut Hersteller rund 60 Millionen Nutzer zu einer Registrierung sowie der regelmäßigen Nutzung. Darüber hinaus wird Microsoft seinen E-Mail-Dienst Hotmail aktualisieren und die Nutzer migrieren.

Bereits seit längerem werde den rund 300 Millionen Nutzern auf der Hotmail-Startseite zum Umzug geraten. Bis zum Sommer 2013 soll die bislang freiwillige Migration zu Outlook.com für ausnahmslos alle Anwender automatisch erfolgt sein. Für Hotmail-Nutzer soll sich in der Übergangsphase fast nichts ändern. Momentan sei lediglich die Oberfläche betroffen, die im neuen Design erscheint. Passwörter, Nachrichten, Ordner, Kontakte, Regeln und Filter sowie Abwesenheitsnotizen bleiben laut Microsoft unangetastet. 

Künftig würden sich Hotmail-Nutzer durch die Outlook.com-Umstellung über eine bessere Vernetzung mit Microsoft-Diensten wie etwa SkyDrive, den Windows-Store und mehr freuen. Die "@hotmail.com"-Endung der eigenen E-Mail-Adresse soll erhalten bleiben und werde nur auf eigenen Wunsch geändert. Outlook.com bringt Nutzern laut Microsoft neben optischen Anpassungen an moderne Systeme neue Features. Mit dem neuen E-Mail-Dienst würde vor allem die Vernetzung zwischen Familie, Freunden und Kollegen besser organisiert sein.

Auf Basis von Nutzerfeedback integrierte Microsoft etwa Schnittstellen für Facebook, Twitter und dem Job-Netzwerk LinkedIn.  Eine direkte Einbindung von SkyDrive ermögliche es, große Dateien zu versenden und mit anderen Nutzern in der Cloud zu teilen. Zudem hebt Microsoft die neue "Sweep"-Funktion hervor, mit der sich der Eingang unerwünschter Newsletter und Werbe-E-Mails sowie deren nachträgliches Löschen besser kontrollieren ließe. Die Neuigkeiten zu Outlook.com finden Sie auf dem Office-Blog.

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