Bitcoin-Scamming

Orlando Shooting: Cyberkriminelle bitten um vermeintliche Spenden für die Opfer

Cyberkriminelle nutzten das Massaker in Orlando bereits zu ihrem Vorteil. Ein gefälschter Twitter-Account bat um Bitcoin-Spenden für die Opfer vom 12. Juni.

Bitcoin Betrug Orlando

© Fotolia-nmedia

Cyberkriminelle nutzten das Massaker in Orlando bereits zu ihrem Vorteil.

Am Sonntagmorgen starben in Orlando bei einem Terroranschlag 49 Menschen. Kriminelle scheuen sich nicht, nur wenige Stunden später die Tragödie zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Betrüger erstellten einen Twitter-Account, der angeblich den Nachtclub Pulse, in dem der Anschlag stattfand, repräsentiert. Dort riefen sie auf, Oreo-Kekse und Mineralwasser gegen Bitcoins zu kaufen, um den Nachtclub finanziell zu unterstützen.

Lesetipp: Was sind Bitcoins?

Um das Twitter Profil glaubhaft zu entwerfen, nutzen die Betrüger den Namen des Nachtclubs und verwendeten Hashtags, die zur Anteilnahme für die Opfer auf sozialen Netzwerken verbreitet werden. Außerdem twitterte die Seite zu dem Ereignis und verlinkte auf eine Seite, über die gespendet werden konnte.

Allerdings führte diese Web-Adresse zu einer falschen Webseite mit erfundenen Amazon Prime Links. Da die Links nicht funktionierten, wurden die Spender aufgefordert, stattdessen Bitcoins an eine anonyme Adresse zu senden.

Lesetipp: Bitcoin-Mining – eine gute Investition?

Viel Erfolg hatten die Straftäter mit dieser Aktion nicht. Laut den Daten von Blockonomics wurden Bitcoins im Wert von etwa 26 Euro gesammelt. Am Montagnachmittag wurde die Seite gesperrt, wie Ars Technica schreibt. Nehmen Sie sich vor entsprechenden Aufrufen in Acht.

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