Browser-Update

Opera 22 bekommt stille Hintergrund-Updates

Mit Opera 22 für Windows und Mac führt der norwegische Browser-Hersteller Hintergrund-Updates ein. Dazu kommt Support für eigene oder angebotene Hintergründe.

Das aktuelle Opera-Update bringt einige Neuerungen mit.

© Screenshot; Frank Ziemann

Das aktuelle Opera-Update bringt einige Neuerungen mit.

Die norwegische Browser-Schmiede hat Opera 22 veröffentlicht. Sie basiert auf Chromium 35, dem quelloffenen Ableger des Google-Browsers Chrome. Demzufolge sind in der aktuellen Opera-Version 22.0.1471.50 die gleichen Sicherheitslücken gestopft worden wie im Chrome - immerhin 23 an der Zahl.

Die wichtigste Neuerung in Opera 22 ist die Einführung stiller Hintergrund-Updates. Bislang musste die Installation jeder neuen Browser-Version unter Windows mit ein Klick in der Benutzerkontensteuerung abgenickt werden. Das Update auf Opera 22 sollte das letzte sein, bei dem dies nötig ist. In Zukunft sollen Updates ohne Beeinträchtigung der laufenden Web-Sitzung im Hintergrund erfolgen. Eine neue Update-Methode soll zudem die Download-Größe der Updates deutlich verringern.

Wer seinen Browser verschönern möchte, kann bei Opera 22 eines von fünf Hintergrundbildern auswählen, die der Hersteller mitliefert. Dabei handelt es sich um Landschaftsfotos aus Norwegen. Auch eigene Fotos und Bilder können dazu benutzt werden. Außerdem kann jedes Bild, das der Benutzer im Web findet, als neues Theme ausgewählt werden. Mehr als die Auswahl eines Hintergrundbilds bieten die Themes jedoch bislang nicht.

Tipp: Opera zum Download

Neben diversen Bug-Fixes haben die Opera-Entwickler die Unterstützung für hochauflösende Monitore verbessert. Browser-Erweiterungen, die für Chrome programmiert wurden, unterstützt Opera nun besser als zuvor. Eine Linux-Ausgabe gibt es weiterhin nicht - wann sich das ändern wird, bleibt offen.

Opera basiert seit Version 15 auf Chromium. Der alte Versionszweig 12 wird nicht mehr weiter entwickelt, hat jedoch mit Opera 12.17 im April noch ein Sicherheits-Update (nur für Windows) erhalten. Dieses beseitigt zwei Schwachstellen im Auto-Updater, darunter eine Anfälligkeit für die Heartbleed-Lücke aus OpenSSL.

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