Opera 12.12

Update schließt Sicherheitslücken in Opera

Opera hat seinen gleichnamigen Browser aktualisiert, um drei Sicherheitslücken zu schließen. Außerdem haben die Entwickler mehrere Fehler beseitigt und die Stabilität mit Opera 12.12 verbessert.

Opera 12.12 ist ab sofort als Download erhältlich.

© Frank Ziemann / Opera

Opera 12.12 ist ab sofort als Download erhältlich.

Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren Desktop-Browser für Windows, Mac, Linux und FreeBSD in der neuen Version 12.12 bereit gestellt. Darin haben die Entwickler drei Sicherheitslücken beseitigt, von denen eine als kritisch eingestuft ist. In vorherigen Opera-Versionen kann ein speziell präpariertes GIF-Bild zu einem Speicherüberlauf führen. Opera ordnete dabei einen zu kleinen Speicherbereich zu, um das Bild zu laden. Benachbarte Speicherbereiche können durch eingeschleusten Code überschrieben werden, was zu einem Browser-Absturz führen kann. Dadurch könnte der eingeschleuste Code ausgeführt werden.Eine Schwachstelle, die nur Unix betrifft, ist als hohes Risiko eingestuft. Private Daten könnten für andere Benutzer des Computers lesbar sein und von diesen verändert werden. Als geringes Risiko schätzen die Entwickler eine Lücke ein, die bei in schneller Folge wiederholten Versuchen, eine Website aufzurufen, auftreten kann. Während Opera bereits die Zieladresse anzeigt, wird weiterhin eine angreifende Seite angezeigt.

In der neuen Version ist zudem ein Fehler beseitigt, durch den Opera beim Löschen privater Daten ("Internetspuren löschen") auch Einstellungen und die Daten aus Erweiterungen entfernt. Opera 12.12 bringt nunmehr eine neue Option in diesem Dialog mit, um auch derartige Daten zu löschen. Sie ist standardmäßig deaktiviert. In der deutschen Opera-Version fällt diese Option dadurch auf, dass der Text in englischer Sprache ist.Außerdem haben die Entwickler einen Fehler der Vorversionen beseitigt, der auftreten kann, wenn man Opera im Vollbildmodus beendet. Beim nächsten Opera-Start wird die Browser-Oberfläche fehlerhaft dargestellt. Weitere Korrekturen sollen die Stabilität der neuen Opera-Version verbessern.

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