Browser-News

Opera 12.10 als Download veröffentlicht

Der Web-Browser Opera ist in der neuen Version 12.10 erschienen, in der die Entwickler mehrere Sicherheitslücken beseitigt haben. Sie haben zudem zahlreiche weitere Verbesserungen vorgenommen. Hier finden Sie den Download.

Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Web-Browser für Windows, Mac und Linux in der neuen Version 12.10 als Download bereit gestellt. Darin haben die Entwickler sechs Schwachstellen behoben, von denen es mindestens eine einem Angreifer ermöglichen kann, beliebigen Code einzuschleusen und auszuführen. Dazu würde ein Angreifer eine speziell präparierte SVG-Datei (Scalable Vector Graphics) in eine Web-Seite einbauen.

Eine weitere Lücke ist ebenfalls als hohes Risiko eingestuft, nähere Angaben dazu will der Hersteller jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen. Das Problem betrifft offenbar auch andere Produkte. Da gilt auch für eine durch Google-Mitarbeiter entdeckte Lücke, die nur als mittleres Risiko eingeschätzt wird.

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Die Opera-Entwickler haben mehrere Programmierschnittstellen (API) neu eingebaut und andere verbessert. Neu sind etwa die Fullscreen API und die Context Menu API. Eine API für URL-Filter ermöglicht es Browser-Erweiterungen temporäre Sperrregeln in Operas eingebautem Inhaltsfilter zu definieren.

Opera 12.10 ist auch besser an Windows 8 und Mac OS X 10.8 (Mountain Lion) angepasst. So unterstützt Opera unter Windows 8 die Nutzung von Touch-Displays. Das soll auch unter Windows 7 funktionieren. Auf OS X Mountain Lion wird die eingebaute Share-Funktion unterstützt. Opera 12.10 verbessert auch die Nutzung hochauflösender Bildschirme wie Apples Retina-Displays.

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Die Opera-Entwickler haben außerdem die Unterstützung für verschiedene Web-Standards erweitert. So werden bestimmte CSS3-Eigenschaften sowohl in der W3C-konformen Schreibweise als auch mit Browser-spezifischem Präfix unterstützt. Zum Beispiel können abgerundete Ecken sowohl mit "border-radius" (W3C-Spezifikation) als auch mit "-webkit-border-radius" (Chrome, Safari) oder "-o-border-radius" (nur für Opera) definiert werden.

Opera unterstützt nun auch den durch Google vorgeschlagenen HTTP-Nachfolger SPDY (sprich: "Speedy") sowie ICC-Farbprofile. Weitere Änderungen finden Sie im Changelog. Hier finden Sie Opera 12.10 als Download.

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