Preise, Features & Co. zum LaunchOffice 2013-Release inklusive Office 365 - alle Infos auf einen Blick
Microsoft hat am 29. Januar 2013 das neue Office 2013 veröffentlicht. Gleichzeitig zum Release des Büro-Komplettpakets ist auch die Cloud- beziehungsweise Online-Lösung Office 365 verfügbar. Wir zeigen Ihnen alle Features, verraten Preise und mehr.
Office 2013 und die Online-Lösung Office 365 sind ab sofort für Privatanwender in 162 Märkten und in 21 Sprachen erhältlich. Microsoft gibt das Release der neuen Office-Versionen aktuell per Mitteilung bekannt. Demnach lässt sich Office 2013 als Home & Student- (für 139 Euro), als Home & Business- (für 269 Euro) und als Professional-Variante (für 539 Euro) kaufen. Die beigefügte Lizenz beinhaltet eine Installation auf einem PC oder Mac.
Office 2013 Home & Student kommt mit den Programmen Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Mit dem Preismodell und Feature-Umfang der Cloud- beziehungsweise der Online-Lösung Office 365 richtet sich Microsoft an Familien und Kleinbüros. Bei Gebühren von 99 Euro jährlich für Office 365 Home Premium stehen Anwendern fünf Installationen zur Verfügung. Diese gelten plattformübergreifend für PC und Mac. Mit Office 365 arbeiten lässt sich anschließend via Rechner, Tablet und sogar Smartphone.
An Programmen bietet Office 365 im Vergleich zu Office 2013 Home & Student neben Word, Excel, PowerPoint sowie OneNote noch Outlook, Access und Publisher. Jahresabonnenten von Office 365 Home Premium erhalten außerdem regelmäßige Software-Updates sowie 60 Freiminuten für weltweite Skype-Telefonie und 20 Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz bei SkyDrive. In der folgenden Galerie haben wir die Features von Office 365 übersichtlich für Sie zusammengefasst.
Das neue Office 2013 sowie die Online-Version Office 365 unterstützen eine Steuerung per Gesten oder via Stift.
Mit Office 365 orientiert sich Microsoft stärker an den Bedürfnissen der heutigen Online-Welt. Outlook kommt etwa mit einer direkten Integration von sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter. Für alle anderen Programme steht direkt eine SkyDrive-Schnittstelle zum Speichern von Dokumenten bereit. Über die Cloud können somit verschiedene Nutzer an mehreren Orten der Welt gleichzeitig an Dokumenten arbeiten. Office 365 läuft dabei auf jedem internetfähigen Ausgabegerät: neben PC also auch Tablet oder Smartphone. Benötigt wird lediglich ein Microsoft-Konto. Die folgende Galerie bietet Ihnen interessante Fakten und Zahlen zu Office und Microsoft.
Seit 15 Jahren arbeitet Microsoft bereits mit Cloud-Diensten.
Das neue Office 2013 (inklusive Office 365) richtet sich genau wie Windows 8 an Nutzer, die neben klassischer Maus-und-Tastatur-Eingabe eine Touch-Steuerung mit Gesten oder via Stift einsetzen möchten. Die Oberflächen der Office-Programme sind neu strukturiert und für eine entsprechende Bedienung optimiert. In der abschließenden Galerie zeigen wie Ihnen noch die lustigsten Easter-Eggs von Microsoft Office seit 1995. Klicken Sie sich durch und teilen Sie den Artikel anschließend auf Facebook oder Google-Plus, um Ihre Freunde und Bekannte auf dem Laufenden zu halten.
Microsoft Office: Fünf der wohl lustigsten Easter-Eggs
Die Office-Versionen von 97 bis 2003 boten unter anderem Clippy, eine animierte Büroklammer, die dem User mit Rat und Tat zur Seite stand. Ein Tipps-Modul gab es auch bereits vorher, etwa bei Office 4.3. Das Modul bot mehr oder weniger gute Hilfestellung. Die Tipps waren vielfältig, die meisten von Ihnen waren auch nützlich. Doch ab und zu las der Office-Nutzer Ratschläge wie: "Schaue niemals direkt in die Sonne", "Es ist nie zu spät, Klavierspielen zu lernen" oder "Das ist der letzte Tipp". Dies zauberte so manchem Office-Käufer im Arbeitsalltag ein Lächeln ins Gesicht.
Microsoft Office 97 bot bei Excel einen Flugsimulator als Easter-Egg. Dieser war zwar nicht wirklich komplex, doch er bot Abwechslung, wenn man vor lauter Tabellen und Zahlen mal ein wenig Abwechslung brauchte. Dazu musste man Excel 97 öffnen, F5 drücken und "X97:L97" eingeben. Anschließend betätigt man die Tabulator-Taste und hält "Strg" und "Shift" gleichzeitig gedrückt, während man auf den Knopf für den Chart-Wizard klickte. Das Fluggerät beiente man in der Ego-Perspektive via Maus. Zu entdecken gab es unter anderem eine Liste der beteiligten Entwickler.
Bei Word 97, Bestandteil von Office 97, finden Sie ein Pinball-Spiel als Easter-Egg. Um dies zu öffnen, gehen Sie nach dieser Anleitung vor. Während des eher wenig komplexen Spiels, beziehungsweise bei der Nutzung des recht beschränkten Spielumfangs, werfen Sie einen Blick auf die Liste der beteiligten Entwickler.
In den Access-Versionen von Office 97 und 2000 fand sich das Easter-Egg "Magic Eight Ball". Dabei handelt es sich einfach um ein kleines Orakel, das scheinbar auf alle noch so abwegigen Fragen eine Antwort wusste. Natürlich basierten die Antwort auf einem Zufallsprinzip, der "Magic Eight Ball" bediente sich aus einem vorgefertigten Fundus an allgemeinen Antworten.
Aktivieren können Sie das Easter-Egg folgendermaßen:
1. Starten Sie Access 97 oder 2000
2. Erstellen Sie eine leere Datenbank
3. Klicken Sie via Makros auf Neu
4. Drücken Sie die Leertaste einmal
5. Schließen Sie den Dialog und bestätigen Sie mit "Ja"
6. Speichern Sie die Datenbank als "Magic Eight Ball
7. Gehen Sie auf Ansicht, Toolbars / Werkzeuge, Customize und demarkieren Sie "Makro Design"
8. Ziehen Sie das Makro in die zweite Tool-Leiste und schon steht der Button für das Easter-Egg zur Verfügung.
Microsoft mochte es scheinbar, die beteiligten Entwickler in Minispielen zu verewigen. So auch bei Excel 2000, das mit Dev Hunter ein recht unterhaltsames Rennspiel bot. Auf dem Asphalt lesen Nutzer die Namen der Programmierer. Das Easter-Egg soll nur mit Excel 2000 und ohne installierte Service Packs funktionieren. Mehrere Anleitungen für Dev Hunter zum Start finden Sie über den Textlink.