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OCZ schickt Vertex 4 SSD in die Läden

Auf der CES angekündigt, auf der CeBit zu sehen, kommt die OCZ Vertex 4 SSD jetzt, früher als angekündigt, in die Läden. Im Unterschied zur Vertex 3 setzt OCZ jetzt auf den hauseigenen Indilinx-Controller Everest-2.

OCZ schickt Vertex 4 SSD in die Läden

© OCZ

OCZ schickt Vertex 4 SSD in die Läden

Auf der CeBit gab es die Vertex 4 von OCZ bereits zu sehen. Sie sollte im Juni in den Handel gelangen. Liest man normalerweise von Verspätungen, so hat OCZ den Termin offensichtlich vorgezogen und die Vertex 4 bereits jetzt in die Läden geschickt.

Im Unterschied zur Vertex 3 stammt der Everest-2-Controller von der letztjährig erworbenen Firma Indilinx und nicht, wie bisher, von SandForce. OCZ möchte mit dem Everest-2 die Performance seiner für die SATA-3-Schnittstelle ausgelegten SSDs nochmals verbessern.

Was die IOPS angeht, so kann das durchaus gelingen, wie erste Tests belegen. Für das größte Modell mit 512 GByte werden 95.000 IOPS gemessen, für die kleineren Modelle immer noch 90.000 bzw. 80.000. Der Durchsatz liegt für das größte Modell bei 535MByte/s lesend und 475MByte/s schreibend. Die Zugriffszeiten liegen bei sehr guten 0,043 ms beim Lesen und 0.026 ms beim Schreiben.

Indilinx-Controller mit Dual-Core-SoC

Der Indilinx-Controller setzt auf einen Dual-Core-SoC mit 400 MHz Taktfrequenz, der acht Speicherkanälen mit Interleaving bedienen kann, und das bei bis zu 16 NAND Chips.  Außerdem hat der Controller Zugriff auf 1 GByte DDR3-800 RAM bei der 512 GByte Variante (die beiden kleineren Varianten bieten derzeit nur 512 MByte, werden aber später aufgestockt). Die Vertex 4 verbaut synchrone ONFI-NAND Chips von Intel.

Bei der Logik des Controllers setzt OCZ neben Garbage-Collection und Wear Leveling auf ein neues Funktionspaket namens Ndurance 2.0, was der Langlebigkeit der SSD zuträglich sein soll.

Was bei den Tests der Kollegen von The SSD Review besonders positiv auffiel war, dass sie noch nie eine SDD auf dem Teststand hatten, die derart gut mit schwer komprimierbaren Daten wie Filmen, Fotos oder Musik umgehen konnte. Hier betritt der Everest-2 Neuland. Die Vertex 4 entpuppt sich nach den gemessenen Gesamtdaten als Powerhorse im SSD-Markt, das wohl nicht so schnell geschlagen wird.

OCZ gewährt auf die Vertex 4 Modelle mit 128, 256 und 512 GByte jeweils 5 Jahre Garantie. Die Platten sind bereits bei den Agenturen gelistet und sollen im Laufe des Monats lieferbar sein. Der Preis liegt bei rund 1,20 Euro pro GByte. Bei Veröffentlichung der Vertex 3 lag er noch bei rund 2 Euro pro GByte.

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