OCZ-Insolvenz

SSD-Hersteller OCZ ist pleite - übernimmt Toshiba?

OCZ Technology steht vor der Insolvenz. Eine Übernahme durch Toshiba erscheint wahrscheinlich. Die Geschäfte könnten dann weiter gehen.

OCZ Technology könnte von Toshiba gerettet werden.

© Screenshot: WEKA, http://ocz.com/consumer/ssd

OCZ Technology könnte von Toshiba gerettet werden.

OCZ ist pleite: Der Hardware-Hersteller OCZ Technology wurde zuerst durch Zubehör wie übertaktbaren Speicher für Gamer, Netzteile und Mäuse bekannt und hatte auch Innovationen wie den "Neural Impulse Actuator" im Programm, ein Controller, der auf Gehirnströme reagiert. Zuletzt hatte sich der Schwerpunkt des Unternehmens auf SSDs verlagert.

Wie es heißt, hatte OCZ wegen ungeplanter Rabatte und Rückvergütungsprogramme Kredite des Risikokapitalgeber Hercules Technology Growth Capital aufgenommen, die schon seit einiger Zeit nicht mehr bedient werden konnten. OCZ war es gelungen, in letzter Zeit durch bessere Controllertechnik die Qualität seiner SSDs erheblich zu steigern. Dies hat dem Hersteller jedoch nicht mehr geholfen, neben den Branchenriesen Samsung, SanDisk (Toshiba) und Micron am Markt zu bestehen. Toshiba würde durch einen Aufkauf der Firma auch die von OCZ weiterentwickelte "Indilinx"-Controllertechnik übernehmen. Bisher muss Toshiba Controllertechnik zukaufen.

Die wesentlichen Punkte einer Übernahme sollen bereits geklärt sein. Die US-Behörden müssen dem Verkauf allerdings noch zustimmen. Wenn die Übernahme zustande kommt, wären die Arbeitsplätze bei OCZ vorerst gesichtet. Auch die Garantieansprüche der Kunden könnten bedient werden. Andernfalls muss OCZ den Geschäftsbetrieb einstellen.

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