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Nikon D750 vorgestellt: Vollformat-Neuheit

Die neue Nikon D750 erweitert das Vollformat-Portfolio von Nikon um ein fünftes Modell. Die neue DSLR kommt mit beweglichem Monitor, neuem Body und neuem 24,3-Megapixel-Sensor.

Nikon D750

© Nikon

Nikon D750

Die Nikon D750 ordnet sich im Nikon-Sortiment zwischen der Nikon D610 (Test) und der Nikon D810 ein. Wenige Tage vor dem Start der Photokina 2014 kommt die Vollformat-Neuheit mit einem neu entwickelten 24,3-Megapixel-Sensor und dem Bildprozessor EXPEED 4. Im Zusammenspiel sollen sie auch bei höheren ISO-Empfindlichkeiten noch gute Ergebnisse liefern. Der ISO-Bereich der Nikon D750 reicht von ISO 100 bis ISO 12.800, lässt sich aber auf ISO 50 bis ISO 51.200 erweitern.

Als Autofokus-Modul kommt in der Nikon D750 wie in der Nikon D810 Advanced Multi-CAM 3500 II mit TTL-Phasenerkennung und 51 Messfeldern (davon 15 Kreuzsensoren) zum Einsatz. Dank der Empfindlichkeit bis zu -3 LW soll der Autofokus auch bei schlechtem Licht noch zuverlässig sein Ziel finden. Die Belichtungszeit reicht von 1/4.000 s bis 40 s, die Bildrate gibt Nikon mit ca. 6,5 Bildern/s an.

Zur Bildkontrolle verbaut Nikon in der D750 erstmals in seiner Vollformat-Serie einen beweglichen Monitor. Dieser setzt auf ein 3,2 Zoll großes TFT-LCD mit 1.229.000 Bildpunkten und lässt sich um 90 Grad nach oben und 75 Grad nach unten neigen. Der Spiegelreflex-Pentaprismasucher bietet eine Bildfeldabdeckung von 100 Prozent und eine 0,7-fache Vergrößerung.

Filme können mit der Nikon D750 in Full-HD-Qualität (1.920 x 1.080) mit einer Bildrate von 50p/60p aufgezeichnet werden. Der ISO-Empfindlichkeitsbereich reicht dabei von ISO 100 bis ISO 51.200. Über eigene Filmmenüs lassen sich Videoeinstellungen sichern. Die D750 unterstützt die unkomprimierte HDMI-Ausgabe und die gleichzeitige Aufzeichnung von Videos in voller Auflösung auf der Kamera und einem externen Rekorder.

Beim Punkt Konnektivität geht Nikon mit der Zeit und stattet die D750 mit einem WLAN-Modul aus. Fotos können so über kostenlose iOS- und Android-Apps kabellos auf kompatible Smartphones und Tablets gesendet werden.

Das 750 g schwere Monocoque-Gehäuse der Nikon D750 ist gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt und mit 113 x 140,5 x 78 mm sogar etwas kompakter als die Nikon D610. Der Verschluss aus Kevlar-Kohlefaser-Verbundmaterial soll 150.00 Auslösevorgänge überstehen.

Nikon D750: Preis und Verfügbarkeit

Die Nikon D750 soll ab 23. September 2014 zum Preis von 2.150 Euro in den Handel kommen. Im Kit mit dem Zoom AF-S Nikkor 3,5-4,5/24-85 mm G ED VR wird die D750 2.700 Euro kosten. Für Ende Oktober ist zudem ein Kit mit dem AF-S Nikkor 4/24-120mm G ED VR angekündigt, für das Nikon 2.800 Euro veranschlagt.

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Nikon aktualisiert mit der D750 sein Vollformat-SLR-Angebot und verspricht mehr Bildqualität, Robustheit und Flexibiliät als bei der D700.

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