Google Nexus 7-2

Das neue Nexus 7 lässt sich laut iFixit einfach reparieren

iFixit hat "Das neue Nexus 7" (Nexus 7-2) zerlegt und viele neue Erkenntnisse gewonnen. Neben den technischen Daten wurde auch die Reparierbarkeit geprüft. Das Tablet erreichte sieben von zehn möglichen Punkten.

Laut iFixit ist das neue Nexus 7 einfach zu reparieren.

© Hersteller

Laut iFixit ist das neue Nexus 7 einfach zu reparieren.

Nachdem viele der neuen Tablet-PCs nur schwer reparierbar sind, hat der iFixit-Test zum Nexus 7-2 (Das neue Nexus 7) nun ergeben, dass die zweite Generation des Google-Tablets Nexus 7 relativ einfach zu reparieren ist. Auch die technischen Daten des Tablets wurden, wie schon bei vorhergehenden Tests, offengelegt.

iFixit ist eine private Firma in San Luis Obispo, Kalifornien. Sie verkauft reparierte Ersatzteile und publiziert im Internet Reparatur-Anleitungen für Nutzer von technischen Geräten. Ziel der Firma ist es, den elektronischen Verschleiß zu reduzieren, indem man den Leuten beibringt, wie sie ihre technischen Geräte selbst reparieren können. In diesem Sinne testen die Mitarbeiter oftmals neue Gadgets.

So schrieb iFixit über das Nexus 7, dass sich die hintere Abdeckung sehr leicht öffnen ließe. Es erfordere nur einen minimalen Aufwand mit einem Plastikwerkzeug und schon löse sich die Abdeckung vom Gerät. Trotz des leichten Öffnens und der entsprechenden Vorsicht dabei, haben die Tester der Firma das Bauteil jedoch beschädigt.

Zur Freude eines jeden Hobby-Bastlers hat Asus im Nexus 7-2 vollständig auf nicht konventionelle Schrauben verzichtet. Für diese wäre ein Spezialwerkzeug nötig. Stattdessen ist der Nutzer mit einem Standart-Kreuzschlitzschraubenzieher gut bedient. Laut iFixit ist auch die Batterieabdeckung leicht zu entfernen.

Für die Tester der Firma hält das neue Google-Tablet noch eine weitere Überraschung bereit. Im Inneren befindet sich eine Induktionsspule. Dies wurde zuletzt bei dem Test des HP TouchPad gesichtet. Durch die Spule ist ein kabelloses Laden möglich. Der Controller für die Induktionsladespule ist von Texas Instruments. iFixit lobt diese Vorgehensweise in der Hoffnung, dass mit diesem Trend Kabel überflüssig werden und wieder ein Schritt in Richtung eines geringeren elektronischen Verschleißes passiert.

Über der Induktionsspule ist das NFC-Modul (Near Field Communication) angebracht. Dies ermöglicht den Datenaustausch über ein Magnetfeld. Wie der Name schon sagt, ist das nur auf kurzen Distanzen möglich. Mit dem NFC-Chip können sowohl Daten gesendet als auch empfangen werden. Außerdem ist das Gerät mit einem 16 GByte NAND-Flashspeicher von Hynix ausgestattet. Überraschend sei, dass kein Speicher vom Marktführer Samsung benutzt wurde.

Technische Daten:

  • 7-Zoll-Tablet
  • 20,1 mal 11,4 mal 0,76 Zentimeter
  • Android-4.3-Gerät
  • Qualcomm 1,5 GHz Quad-Core-Prozessor
  • 2 GB RAM
  • 16 bis 32 GB Flash (nicht erweiterbar)
  • Full-HD+-Display (1.920 x 1.200)
  • 1,2-Megapixel-Webcam
  • rückseitige 5-Megapixel-Kamera

Zudem fanden sie heraus, dass das Gerät mit einem 2 GByte großem Arbeitsspeicher von Elpida betrieben wird. Wie Anandtech im Test zum Nexus 7-2 fand auch iFixit heraus, dass es sich um ein DDR3L-Modul handelt. Dieses ist stromsparender, da es statt den üblichen 1,5V nur 1,35V benötigt. Im Vergleich zu üblichen DDR3-Riegeln wird also bei gleicher Leistung circa 15 Prozent der Leistung eingespart. Auf der Presseveranstaltung in San Francisco vom 24. Juli 2013 hat Google den überarbeiteten Nexus 7-Nachfolger vorgestellt. Es wird zusammen mit Android 4.3 und dem Streaming-Stick Chromecast in den USA auf den Markt kommen. Der Preis beläuft sich auf 229 US-Dollar bei 16 GByte internem Speicher oder 270 US-Dollar bei 32 GByte. Wann das überarbeitete Tablet in Deutschland auf den Markt kommt, steht noch nicht fest.

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Nexus 7-2

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