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Cloud Storage Neues Konzept soll die Cloud günstiger machen

Die Firma Space Monkey hat ein neues Konzept vorgestellt, um Speicherplatz in der Cloud günstiger anbieten zu können. Die Firma setzt dabei auf eine Mischung aus Dropbox und Bittorrent.

Space Monkey © Space Monkey

Speicherplatz in der Cloud ist nicht gerade günstig. So kostet 1 TByte Speicherplatz bei Amazons Cloud-Storage Service S3 zwischen 95 und 125 US-Dollar im Monat. Die Preise entstehen dadurch, dass die Anbieter riesige Rechenzentren betreiben müssen mit allen ihren Unkosten.

Space Monkey Speicherbox
Space Monkey Speicherbox

Der Service Space Monkey ersetzt das Rechenzentrum, indem er jedem Kunden eine 2 TByte große Netzwerkfestplatte zur Nutzung überlässt, die dieser in sein Netzwerk hängt. Die Hälfte davon steht dem Kunden zur Verfügung, die andere Hälfte nutzen andere Kunden.

Space Monkey soll, wie Dropbox, ein synchronisierender Cloudspeicher sein und es auch erlauben, eigene Daten anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Die Daten werden, nachdem sie verschlüsselt wurden, wie bei Bittorrent in kleine Stücke geteilt und dezentral auf den Netzlaufwerken anderer Kunden abgelegt. Fordert nun jemand eine Datei an, so wird diese von den nächstliegenden Laufwerken, die die Teilstücke anbieten, zusammengesetzt. Das Konzept erlaubt im Prinzip hohe Redundanz und Sicherheit.

Die Preise für den Service sollen unter 20 US-Dollar für 1 TByte pro Monat liegen. Das wäre das wohl günstigste Angebot an Cloud-Storage auf dem Markt. Der Zugriff auf die Daten soll unter Windows, Max OS X und Linux einfach möglich sein. Apps für iOS uns Android soll es ebenfalls geben.

Im Sommer 2012 beginnt die Betaphase für den Service. Man kann sich bereits jetzt für die Beta-Phase registrieren. Jeder, der jetzt 240 US-Dollar einzahlt, kann Space Monkey für 2 Jahre kostenfrei nutzen.


 
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