Sicherheitslücken geschlossen

Updates für Firefox und Flash Player

Neben Microsoft haben auch Adobe und Mozilla neue Programmversionen bereit gestellt, in denen sie Sicherheitslücken beseitigt haben, namentlich Flash Player 14 und Firefox 30.

Patch-Day bei Adobe und Mozilla: Firefox und Flash Player erhalten Updates

© Screenshot WEKA

Patch-Day bei Adobe und Mozilla: Firefox und Flash Player erhalten Updates

Wenn Microsoft seinen monatlichen Patch Day abhält, ist meist auch Adobe mit dabei. In diesem Monat stellt Adobe einmal mehr ein Sicherheits-Update für den Flash Player bereit. In der neuen Version 14.0.0.125 haben die Entwickler sechs Sicherheitslücken geschlossen, von denen eine geeignet ist, um Code einzuschleusen und auszuführen. Im Erfolgsfall könnte ein Angreifer die Kontrolle über das System erlangen.

Flash Player 14.0.0.125 ist für Windows und Mac erhältlich. Für Linux stellt Adobe die fehlerbereinigte Version 11.2.202.378 bereit. Internet Explorer 10 und 11 unter Windows 8.x erhält das Flash-Update von Microsoft. Googles Web-Browser Chrome ist in der neuen Version 35.0.1916.153 verfügbar, die den neuen Flash Player enthält und ein paar weitere Lücken flickt. Adobes RIA-Plattform (Rich Internet Application) AIR, die auf Flash basiert, ist in der neuen Version 14.0.0.110 für alle unterstützten Systeme erhältlich.

Mozilla hat seinen Web-Browser Firefox in der neuen Version 30.0 veröffentlicht. Darin haben die Entwickler zehn Sicherheitslücken beseitigt, von denen sie einige als kritisch einstufen. Auch Firefox für Android ist in Version 30.0 verfügbar. Soweit zutreffend haben die Entwickler die gleichen Lücken auch in der neuen Version 24.6 des Mail-Programms Thunderbird geschlossen. Ein Update für die Websuite Seamonkey ist noch nicht erschienen.

Zu den wenigen Neuerungen in Firefox  zählt ein optionaler Button zum Aktivieren der Sidebars. Außerdem setzt Firefox nun die angekündigte restriktiver Politik gegenüber Plug-ins um. Das bedeutet, abgesehen von einigen Ausnahmen werden erforderliche Plug-ins beim Laden einer Web-Seite nicht mehr automatisch aktiviert.

Vielmehr muss der Benutzer sie zunächst der Klick einschalten ("Click-to-Play"). Benutzer der älteren Opera-Generation kennen das bereits seit Jahren. Mozilla möchte damit auch erreichen, dass Webmaster weniger auf Plug-ins (wie Flash Player) setzen und mehr die neuen Möglichkeiten nutzen, die HTML 5 bietet.

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